Die Schwedische Beschaffungsbehörde für Verteidigungsmaterial (FMV) hat einen Vertrag mit Saab über die Lieferung des Radarsystems Giraffe 4A unterzeichnet. Das System ist Teil des Programms Sensorsystem ny (Neues Sensorsystem) und soll das ältere Radar PS-871 der Schwedischen Streitkräfte (Försvarsmakten) ersetzen.

– Die mittelreichweitigen Systeme werden zu einem verbesserten Luft- und Seelagebild beitragen, sagt Per Schylström, Projektleiter bei der FMV, in einer Pressemitteilung der Behörde.

Der Vertrag umfasst mehrere Systeme mit einem Gesamtwert von rund 1,4 Milliarden Schwedischen Kronen. Das erste System wird 2026 geliefert, gefolgt von sukzessiven Lieferungen an die Schwedischen Streitkräfte.

In einer separaten Pressemitteilung teilt Saab mit, dass das Giraffe 4A ein mobiles Multifunktionsradar für die Luft- und Seeüberwachung ist, das durch softwarebasierte Updates für künftige Anforderungen ausgelegt wurde.

– Giraffe 4A stärkt Schwedens mittelreichweitige Sensorkapazität und ermöglicht eine langfristige Fähigkeitsentwicklung, sagt Carl-Johan Bergholm, Leiter des Saab-Geschäftsbereichs Surveillance.

Saab hat zuvor Bestellungen für dasselbe System unter anderem von der US-Luftwaffe erhalten, worüber berichtet wurde im Dezember 2024.