Die Schwedische Beschaffungsbehörde für Verteidigungsmaterial (FMV, Försvarets materielverk) hat einen Vertrag mit dem französischen Lieferanten Safran Electronics & Defense über die Lieferung eines neuen Feuerleitungssystems für das Heer abgeschlossen. Der Vertrag hat einen Wert von rund 488 Millionen Schwedischen Kronen, und die ersten Systeme sollen nach der Ausbildung des Personals im Frühjahr 2026 geliefert werden.

– Dies ist ein wichtiges technisches System für das Heer, und dass wir mit der Lieferung bereits 2026 beginnen können, wird ein weiteres wichtiges Puzzlestück im Wachstum des Heeres sein, sagt Jonas Lotsne, Leiter des Geschäftsbereichs Heeresmaterial bei der FMV.

Das Feuerleitungssystem soll von Feuerleitungsgruppen eingesetzt werden, um Ziele zu beobachten, zu identifizieren und zu klassifizieren sowie indirektes Feuer unter allen Lichtverhältnissen und in zeitkritischen Situationen zu leiten. Die Hauptkomponente ist ein optronisches Fernglas mit Infrarotfähigkeit, Laserentfernungsmesser, Kompass, Neigungssensor und GPS. Das System wird durch Software für digitale Kartenunterstützung, Zielerfassung und Berichterstattung an Führungssysteme ergänzt.

– Mit dem fortschrittlichen Sensorfernrohr als Basis und der Möglichkeit, es durch ein nordsuchen­des Kreiselkompasssystem zu ergänzen, erhalten wir ein System mit sehr hoher Präzision, das mit moderner Präzisionsmunition voll ausgenutzt werden kann, sagt Claes Tamm, Projektleiter bei der FMV.

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