– In unserem Bestreben, langfristige Voraussetzungen zu schaffen, enthalten die Verträge mit beiden Lieferanten auch Optionen, die Lieferungen bis 2030 ermöglichen können, sagt Carl-Axel Blomdahl, Leiter der Abteilung Waffen und Schutz, in der Pressemitteilung der Behörde.
Norma Precision, mit Sitz in Åmotfors in der Provinz Värmland (Westschweden), hat bislang Munition für Jagd und Sportschießen hergestellt. In einem Interview mit Arvika Nyheter im Mai 2023 erklärte Aki Suvilahti, der neu ernannte Geschäftsführer von Norma, dass das Unternehmen nicht beabsichtige, die Fabrik auf militärische Kunden umzustellen:
– Wir haben alle Hände voll damit zu tun, unsere Kunden mit Munition für Jagd und Sportschießen zu versorgen, und es gibt keine Pläne für eine Umstellung. Die Prognose für 2024–2025 deutet auf eine steigende Nachfrage nach unseren Produkten hin. Ein nicht unerheblicher Teil stammt aus bislang unerschlossenen Märkten.
In einem neuen Interview mit dem Geschäftsführer im Januar dieses Jahres fiel die Antwort etwas anders aus.
– Wir prüfen viele neue Möglichkeiten und kommerzielle Märkte, aber wenn es um militärische Ausrüstung geht, möchten wir uns aus Sicherheits- und Vertraulichkeitsgründen nicht äußern, sagt Aki Suvilahti.
Die FMV gibt in ihrer Pressemitteilung an, dass die Verträge darüber hinaus Anforderungen an die Versorgungssicherheit enthalten, wobei sich der Lieferant verpflichtet, einen Versorgungssicherheitsplan auszuarbeiten, um Lieferungen an die Schwedischen Streitkräfte auf allen Bereitschaftsstufen – Frieden, Krise und Krieg – sicherzustellen.
– Es ist natürlich sehr erfreulich, diese Art von Verträgen mit mehreren Lieferanten im selben Bereich abschließen zu können. Langfristigkeit schafft gute Produktionsvoraussetzungen, und mehrere Lieferanten tragen an sich dazu bei, die Versorgungssicherheit zu erhöhen, sagt Carl-Axel Blomdahl gegenüber der FMV.

