Der Vertrag zielt darauf ab, die Lieferungen von 155-mm-Artilleriemunition zu erhöhen und die Versorgungssicherheit zu stärken. Die geplante Investition wird teilweise vom schwedischen Staat und teilweise von der EU im Rahmen von ASAP finanziert. Der Vertrag wird in einen endgültigen Kontrakt umgewandelt, sofern die EU im ersten Quartal 2024 im Wettbewerb mit anderen Projektvorschlägen Mittel bewilligt, so die Behörde.
– Wir unternehmen nun den nächsten wichtigen Schritt, um Investitionen in die Produktionskapazität der Industrie zu beschleunigen. Damit verkürzen wir Lieferzeiten, erhöhen die Möglichkeit, die Ukraine zu unterstützen, und stärken gleichzeitig langfristig die Versorgungssicherheit bei Artilleriemunition in Schweden und den nordischen Ländern, sagt Jonas Lotsne, Leiter des FMV-Geschäftsbereichs Heeresmaterial, in der Pressemitteilung.
Beim Volkskongress für Verteidigung (Folk och Försvar Rikskonferens) in Sälen (Zentralschweden) hatte Verteidigungsminister Pål Jonson (Moderate Partei) zuvor mitgeteilt, dass die Regierung die Voraussetzungen schaffen wolle, um die Produktion von Artilleriegranaten in Schweden innerhalb weniger Jahre verdreifachen zu können.

