Die Schwedische Beschaffungsbehörde für Verteidigungsmaterial (FMV – Försvarets materielverk) hat zwei zehnjährige Rahmenverträge mit den schwedischen Munitionsherstellern Nammo Sweden AB und Norma abgeschlossen. Die Verträge betreffen die Lieferung von Kleinkalibermunition und umfassen anfängliche Bestellungen im Gesamtwert von 3,2 Milliarden Schwedischen Kronen, wie aus Pressemitteilungen des Schwedischen Verteidigungsministeriums und der FMV hervorgeht.

– Jetzt werden langfristige Verträge abgeschlossen, die der Industrie bessere Voraussetzungen für Investitionen in ihre Produktionskapazität bieten. Das stärkt die schwedische Sicherheit und Durchhaltefähigkeit, sagt Verteidigungsminister Pål Jonson (M) in der Pressemitteilung des Ministeriums.

Laut FMV beläuft sich der Auftragswert für Nammo auf 1,8 Milliarden Schwedische Kronen – die größte Bestellung von Kleinkalibermunition bei dem Unternehmen seit über 30 Jahren – und rund 1,4 Milliarden Schwedische Kronen für Norma, was gleichzeitig die bislang größte Bestellung darstellt, die FMV jemals bei diesem Unternehmen aufgegeben hat. Die Lieferungen beginnen im Herbst 2025 und laufen bis einschließlich 2028.

– Es ist sehr erfreulich, nun wieder langfristige Verträge mit der Industrie abzuschließen. Dass dies gleichzeitig gute Produktionsbedingungen für die Industrie schafft und die Versorgungssicherheit erhöht, macht es noch motivierender, sagt Carl-Axel Blomdahl, Leiter der Abteilung Waffen und Schutz bei der FMV.

Die Verträge enthalten Anforderungen an die Versorgungssicherheit in den Lieferketten, wobei sich die Lieferanten verpflichten, spezielle Versorgungssicherheitspläne zu erstellen. Die FMV hat zudem das Recht, sowohl Munitionssorten als auch Mengen entsprechend dem Bedarf der Schwedischen Streitkräfte (Försvarsmakten) anzupassen, wie aus den Pressemitteilungen der Behörde hervorgeht.