Die Schwedische Beschaffungsbehörde für Verteidigungsmaterial (FMV) hat im Auftrag der Schwedischen Streitkräfte (Försvarsmakten) einen Folgevertrag mit dem Munitionshersteller Nammo abgeschlossen, um die Produktionskapazität für Artilleriemunition in Schweden zu erhöhen. Der Vertrag zielt darauf ab, die schwedische und nordische Versorgungssicherheit für 155-mm-Artilleriemunition zu stärken. Laut FMV wird erwartet, dass sich die Kapazität der Anlage in Karlskoga (Mittelschweden) verdreifacht, wie die Behörde in einer Pressemitteilung schreibt.

FMV schreibt, dass der Vertrag aus zwei Teilen besteht: zum einen dem Produktionsaufbau in Schweden, zum anderen einer zusätzlichen Bestellung von Artilleriemunition. Der Ausbau der Produktionskapazität durch Nammo wird teilweise vom schwedischen Staat und teilweise von der EU im Rahmen der ASAP-Initiative (Act in Support of Ammunition Production) finanziert.

Im Januar schloss FMV einen Vertrag mit Nammo über die Unterstützung eines Projektantrags im Rahmen der ASAP-Initiative für Investitionen in die erhöhte Produktionskapazität von Artilleriemunition in Schweden, worüber FSN bereits berichtet hat.

– Der Vertrag mit Nammo ist ein wichtiger Schritt zur Steigerung der Produktion von Artilleriemunition in Schweden und den nordischen Ländern und stärkt gleichzeitig die Versorgungssicherheit der Schwedischen Streitkräfte mit Artilleriemunition auf allen Bereitschaftsstufen, sagt Jonas Lotsne, Leiter des Geschäftsbereichs Heersmaterial bei FMV, in der Pressemitteilung.