Die Schwedische Beschaffungsbehörde für Verteidigungsmaterial (FMV) hat einen verlängerten Vertrag mit Saab über die Fortsetzung der Arbeiten im Rahmen des Konzeptprogramms Zukünftiges Kampfflugzeugsystem (KFS – Konceptprogram Framtida Stridsflygsystem) unterzeichnet. Der Vertrag umfasst Technologieentwicklung, Konzeptstudien und einen fliegenden Demonstrator mit einem Gesamtwert von rund 2,7 Milliarden Schwedischen Kronen.

Laut FMV-Pressemitteilung erstreckt sich der Konzept- und Technologieteil bis zum dritten Quartal 2026, während die Demonstratorarbeiten einschließlich Testflüge bis Ende 2027 andauern. Der Auftrag erfolgt im Rahmen des behördenübergreifenden Programms Vägval stridsflyg (Strategische Weichenstellung Kampfflugzeug), in dem die FMV mit den Schwedischen Streitkräften (Försvarsmakten), der Schwedischen Verteidigungsforschungsagentur (FOI – Totalförsvarets forskningsinstitut) sowie den Industriepartnern Saab und GKN Aerospace zusammenarbeitet.

– Diese Verlängerung sichert die Kontinuität der Entwicklungsarbeit und ist ein wichtiger Bestandteil bei der Erarbeitung und Verifizierung von Technologien, die als Grundlage für künftige Entscheidungen über die schwedische Kampfflugzeugfähigkeit dienen können, sagt Carl-Fredrik Edström, Leiter des Geschäftsbereichs Luft- und Raumfahrtmaterial bei der FMV, in der Pressemitteilung.

Aus einer Pressemitteilung von Saab geht hervor, dass der Auftrag Studien zu bemannten und unbemannten Lösungen aus einer Systemperspektive, Technologieentwicklung sowie Demonstratoren umfasst. Der Auftrag ist eine Fortsetzung und Erweiterung eines früheren Vertrags vom März 2024.

– Dieser Auftrag ist der nächste Schritt auf unserer gemeinsamen Reise, um innovative Lösungen zur Erfüllung der künftigen operativen Anforderungen der Schwedischen Streitkräfte und anderer Kunden zu liefern, sagt Lars Tossman, Leiter des Saab-Geschäftsbereichs Aeronautics, in der Pressemitteilung.