Eine neue Strategie soll die finnischen Streitkräfte (Puolustusvoimat) auf eine stärker datenorientierte Arbeitsweise ausrichten und den Einsatz von KI stärken. Die Strategie beschreibt Ziele unter anderem für Führung, Informationsaustausch und Automatisierung.

Laut einer Pressemitteilung der finnischen Streitkräfte sind Daten und KI zentrale Bestandteile der Kriegsführung der Zukunft, in der das Informationsumfeld traditionelle Domänen wie Land, See und Luft ergänzt. Die Strategie legt die Ziele für einen datenorientierten Betrieb fest und beschreibt, wie KI eingesetzt werden soll, um große Datenmengen aus beispielsweise Sensoren und Satelliten zu verarbeiten.

– Ein modernes Gefechtsfeld erstreckt sich über Land, See und Luft hinaus in den Cyberraum, den Weltraum und das Informationsumfeld. […] Daten sind nicht länger nur ein Werkzeug, sondern auch eine zentrale Ressource, sagt Generalmajor Sami Nurmi, Strategiechef der Streitkräfte, in der Pressemitteilung.

Die Strategie hebt sechs Ziele hervor: datenorientierte Führung, sichere Informationsverarbeitung, effizienter Informationsaustausch intern und mit Verbündeten, Erstellung eines Lagebildes, Automatisierung von Routineaufgaben sowie einheitliches Informationsmanagement über den gesamten Lebenszyklus.

– Die Streitkräfte folgen dem Zeitgeist und entwickeln sich kontinuierlich weiter, um auf Veränderungen im Betriebsumfeld und in der Kriegsführung zu reagieren. […] Unsere neue Daten- und KI-Strategie steuert diese Entwicklung, sagt Generalmajor Nurmi.