Finnlands Außenministerium hat einen KI-Assistenten eingeführt, der Verschlusssachen verarbeiten kann. Der Dienst namens UMAI wird nun von einer ersten Gruppe von Pilotnutzern verwendet, wie das Ministerium am 13. Oktober mitteilte.
"Europa muss über ausreichendes Verständnis, Kompetenz und funktionale Kapazität verfügen, um KI nach europäischen Maßstäben zu bewerten und zu nutzen. Der KI-Assistent UMAI des Außenministeriums ist ein konkretes Beispiel dafür, wie diese Ziele in der finnischen Zentralverwaltung in die Praxis umgesetzt werden", sagte Außenministerin Elina Valtonen.
UMAI läuft in einer sicheren Umgebung, die für Informationen der nationalen Geheimhaltungsstufe IV ausgelegt ist, der niedrigsten von Finnlands vier Geheimhaltungsstufen. Laut Ministerium soll das Pilotprojekt Erfahrungen im Umgang mit KI in anspruchsvollen Regierungsumgebungen liefern.
Das Ministerium und das staatliche IT-Zentrum Valtori (Valtion tieto- ja viestintätekniikkakeskus Valtori) sind Pilotorganisationen für eine gemeinsame sichere KI-Plattform der Zentralverwaltung. Die Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt könnten eine breitere Nutzung sicherer KI in der öffentlichen Verwaltung unterstützen.
Das Ministerium erklärt, UMAI zeige, wie Behörden bei der Nutzung von KI die Kontrolle über Datenverarbeitung und Technologie behalten können.

