Die Finnischen Streitkräfte (Puolustusvoimat) und Patria haben ihren Vertrag über eine strategische Partnerschaft aktualisiert. Das neue Abkommen gewährleistet die kontinuierliche operative Verfügbarkeit der militärischen Luftfahrtressourcen, der Marineverteidigungssysteme und der Führungssysteme der Streitkräfte in allen Sicherheitslagen.
Laut der Pressemitteilung der Streitkräfte ist die strategische Partnerschaft die umfassendste Form der Zusammenarbeit zwischen den Streitkräften und der Industrie. Sie umfasst Informationsaustausch, Bereitschaftsmaßnahmen sowie die gemeinsame Entwicklung von Dienstleistungen und Arbeitsmethoden in Friedenszeiten und bei erhöhter Bereitschaft. Das Abkommen beinhaltet zudem einen verteidigungswirtschaftlichen Vertrag, der den Zugang zu Personal, Räumlichkeiten und Produktionskapazitäten im Ausnahmefall garantiert.
– Die Sicherstellung der Betriebskontinuität in einem sich verändernden Sicherheitsumfeld ist ein wesentlicher Bestandteil der strategischen Partnerschaft. Das heute unterzeichnete Abkommen unterstützt dieses Ziel, sagt Generalmajor Tero Ylitalo, Leiter des Logistikkommandos der Streitkräfte, in der Pressemitteilung der Streitkräfte.
Aus einer Pressemitteilung von Patria geht hervor, dass das aktualisierte Abkommen auch eine neue Technologiepartnerschaft umfasst. Laut Patria ermöglicht dies die Entwicklung neuer Fähigkeiten in enger Zusammenarbeit mit den Streitkräften.
– Patria ist langfristig dazu verpflichtet, die operative Einsatzbereitschaft der Streitkräfte sowohl in Friedenszeiten als auch in Krisenzeiten aufrechtzuerhalten, sagt Esa Rautalinko, Vorstandsvorsitzender von Patria, in der Pressemitteilung des Unternehmens.
Die Zusammenarbeit zwischen den Streitkräften und Patria hat historische Wurzeln, die mehr als hundert Jahre zurückreichen. Der Begriff der strategischen Partnerschaft wurde im 21. Jahrhundert eingeführt als Teil des Ziels, die Ressourcen des Staates und der Industrie zu koordinieren, um Fähigkeiten auf kosteneffiziente Weise aufrechtzuerhalten und weiterzuentwickeln.

