Die finnische Heereswaffenschule (Markstridsskolan) leitet vom 30. Oktober bis zum 19. November eine Übungsserie im Übungsgebiet Rovajärvi in Nordfinnland. An der Übungsserie nehmen Angehörige von sieben Verbänden des finnischen Heeres, der Grenzschutzbehörde (Gränsbevakningsväsendet) sowie aus Deutschland, Norwegen, Schweden, Lettland und den Niederlanden teil. Ziel sei es, die gemeinsame Wirkungsfähigkeit sowie die Fähigkeit, im Norden zu operieren, weiterzuentwickeln.

"Wirkung hat auf dem modernen Gefechtsfeld große Bedeutung. Vor allem gemeinsame Übungen zur Feuerwirkung mit Verbündeten verbessern die Interoperabilität und stärken die Verteidigung Finnlands erheblich. Das Üben unter anspruchsvollen Bedingungen fordert sowohl die Verbände als auch den einzelnen Soldaten", sagt Oberst Timo Hänninen, Leiter der Heereswaffenschule, in einer Pressemitteilung.

Die Übungsserie beginnt mit der Panzerabwehrübung Northern Spike 26 vom 30. Oktober bis 7. November. Während der Übung führen die Panzerabwehrlenkwaffenverbände Lenkwaffenschießen durch, während gleichzeitig der Ausbildungsstand der Wehrpflichtigen bewertet wird. Die Übung dient zudem dazu, die Panzerabwehrausbildung des Heeres einheitlicher zu gestalten.

Vom 9. bis 19. November folgt die Artillerieübung Lightning Strike 26, bei der Feuerleitung und der Einsatz des Artilleriesystems geübt werden. Laut der Heereswaffenschule soll die Übung die gemeinsame Wirkungsfähigkeit des Bündnisses stärken und die Interoperabilität zwischen den teilnehmenden Ländern vertiefen. Die Soldaten knüpfen zudem Kontakte im Rahmen des Kooperationsnetzwerks Artillery System Cooperation Activities (ASCA).