Im Mai letzten Jahres teilte der Schwedische Verteidigungsverband (Försvarsförbundet) mit, dass er die Sicherheit des bisherigen Reithelms nach Vorfällen in Frage stellte, bei denen Helme durch Herunterfallen auf den Boden verformt worden waren. Der Verband forderte daraufhin die Arbeitsschutzbehörde auf, Stellung dazu zu nehmen, ob der Paradenhelm der Ehrenwache sicher sei.
Die Arbeitsschutzbehörde antwortete mit einem Schreiben an die Schwedischen Streitkräfte und teilte mit, dass der Helm Sicherheitsmängel aufweise. Die Livgarde entschied daraufhin in Abstimmung mit dem Verteidigungsstab, dass der Paradenhelm bei berittenen staatszeremoniellen Veranstaltungen nicht mehr verwendet werden soll.
Nach Angaben der Schwedischen Streitkräfte haben alle Beteiligten im vergangenen Jahr intensiv daran gearbeitet, einen neuen Helm zu entwickeln, der alle geltenden Sicherheitsanforderungen erfüllt, dem originalen Paradenhelm so ähnlich wie möglich ist und in Aussehen und Gestaltung so authentisch wie möglich bleibt.
– Das ist ein komplizierter Prozess. Wir entwickeln hier ein völlig neues und einzigartiges Produkt und haben der Qualität und Korrektheit höchste Priorität eingeräumt. Wir sind sehr zufrieden mit dem Produkt, mit dem wir nun weitermachen, sagt Major Hans Augustin, Regimentszeremonienoffizier bei der Livgarde und Projektleiter des Projekts Paradreithelm, in dem Artikel der Schwedischen Streitkräfte.
Die Schwedischen Streitkräfte schreiben, dass der neue Helm dem Original ähneln wird – mit seiner silberfarbenen Ausführung sowie Spitze und Federbusch.
– Es ist ein völlig neues und einzigartiges Produkt, das wir entwickeln, und wir haben Wert darauf gelegt, dass es sicher und optisch so authentisch wie möglich ist, sagt Major Hans Augustin.

