Deutsche Telekom Capital Partners (DTCP), eine globale Investitionsplattform, gibt bekannt, dass das Unternehmen den Investitionsfonds Project Liberty mit einem angestrebten Volumen von 500 Millionen Euro aufgelegt hat, mit Schwerpunkt auf verteidigungs-, sicherheits- und resilienzrelevanten Technologien in Europa.
Dies geht aus der Veröffentlichung von DTCP vom 16. Januar 2026 hervor.
Laut DTCP verfolgt der Fonds eine europäisch geführte, NATO-konforme Investitionsstrategie, mit der Möglichkeit, selektiv in Technologieunternehmen aus NATO-Ländern und engen Verbündeten zu investieren, sofern die Technologien als relevant für europäische Sicherheit, Interoperabilität und kritische Lieferketten eingestuft werden. DTCP gibt an, dass Project Liberty der achte Fonds des Unternehmens und der erste ist, der ausschließlich auf Verteidigung, Sicherheit und Resilienz ausgerichtet ist.
DTCP erklärt, dass der Fonds unabhängig von DTCP verwaltet wird und sich an institutionelle Investoren, Family Offices und Unternehmensinvestoren richtet. Laut der Veröffentlichung ist das Ziel, das Wachstum europäischer Verteidigungs- und Dual-Use-Technologieunternehmen zu unterstützen und zur langfristigen technologischen Leistungsfähigkeit und Resilienz Europas beizutragen.
– „Project Liberty represents a highly consistent extension of our role as a specialist investment platform", sagt Vicente Vento, CEO von DTCP, in der Veröffentlichung.
DTCP gibt an, dass das bestehende Portfolio des Unternehmens bereits Verteidigungs- und Sicherheitstechnologieunternehmen wie Quantum Systems, Anomali und Axonius umfasst. Laut DTCP plant der Fonds bis zu 30 Investitionen, vorwiegend in den Finanzierungsphasen Series A bis C, mit einer durchschnittlichen Investitionsgröße von rund 20 Millionen Euro. Als Schwerpunktbereiche werden Softwarelösungen, Cyberverteidigung, künstliche Intelligenz und autonome Systeme genannt.

