Natos Innovationsprogramm Diana (Defence Innovation Accelerator for the North Atlantic) hat nun die Bewerbungsphase für das laufende Jahr eröffnet – und erstmals steht das Programm auch schwedischen Akteuren offen.

Im November schlug die Schwedischen Streitkräfte (Försvarsmakten) Kandidaten für Testzentren im Rahmen des Nato-Diana-Programms vor. Neben dem Unternehmensinkubator LEAD wurden vier Testzentren empfohlen: MAX IV, das Marine Technology Center of Sweden, RISE sowie eine gemeinsame Bewerbung des Schwedischen Raumfahrtunternehmens (Svenska Rymdaktiebolaget), des Instituts für Weltraumphysik (Institutet för rymdfysik) und der Technischen Universität Luleå (nördliches Schweden).

In der diesjährigen Ausschreibung gibt es fünf thematische Bereiche:

Critical Infrastructure and Logistics

Data and Information Security

Energy and Power

Human Health and Performance

Sensing and Surveillance

Diana hat auf seiner Website den Ablauf des Verfahrens beschrieben:

Um am Programm teilzunehmen, muss der eigene Vorschlag bis spätestens 9. August eingereicht werden. Anschließend wird ein wettbewerbsorientiertes Auswahlverfahren durchgeführt, um die besten Vorschläge zu ermitteln. Dies ist Schritt 1 – Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen.

Wird der eigene Vorschlag ausgewählt, nimmt man an einem Online-Meeting mit DIANA teil und erhält eine Förderung von 100.000 Euro. In diesem Schritt, dem sogenannten Schritt 2 – Bootcamp, erhält man die Möglichkeit, die eigene Idee weiterzuentwickeln und zu verfeinern.

Am Ende von Phase 1: Bootcamp wird ein weiteres wettbewerbsorientiertes Auswahlverfahren durchgeführt, und eine Reihe von Innovatoren wird für den Einzug in Schritt 3 – Engere Auswahl ausgewählt.

In Schritt 4 – Wachstum und Phase 2: Grow beginnt die Skalierung des Projekts. Es kann eine zusätzliche Förderung von bis zu 300.000 Euro gewährt werden, um die technische Lösung zu demonstrieren, Strategien zu entwickeln und mit Investoren sowie Endnutzern zusammenzuarbeiten, um innerhalb eines Sechsmonatszeitraums Wege zur praktischen Anwendung zu identifizieren.