Die dänische Beschaffungs- und Logistikbehörde des Verteidigungsministeriums (FMI, Forsvarsministeriets Materiel- og Indkøbsstyrelse) hat einen neuen Rahmenvertrag zur Beschaffung von Kampfuniformen für die dänischen Streitkräfte, den Heimatschutz (Hjemmeværnet) und die dänische Zivilschutzbehörde (Beredskabsstyrelsen) abgeschlossen, nachdem die Lieferung des bisherigen Uniformsystems NCU aufgrund von Qualitätsproblemen gestoppt worden war.

FMI teilt mit, dass der neue Uniformtyp als M/26 bezeichnet wird und vom Lieferanten Seyntex beschafft wird, der die Uniformen in Zusammenarbeit mit Crye Precision produziert. Der Vertrag umfasst leichte Kampfuniformen, schwere Kampfuniformen und Kampfunterwäsche für die gesamten dänischen Streitkräfte sowie den Heimatschutz und die Zivilschutzbehörde.

„Ich freue mich, diesen neuen Rahmenvertrag für die Kampfuniformen unterzeichnen zu können. Mit diesem Vertrag stellen wir nicht nur sicher, dass alle schnell neue Uniformen in hoher Qualität erhalten können. Wir stellen auch eine gute Passform für Männer und Frauen sicher. Die neuen Uniformen werden nämlich in einem eigenen Herren- und Damenmodell geliefert", sagt Oberst Thomas Øgendahl Knudsen, Leiter der landmilitärischen Abteilung bei FMI.

Der Lieferant soll die neuen Uniformen schrittweise von Oktober 2026 bis Oktober 2027 liefern. Der endgültige Priorisierungs- und Lieferplan wird vom Forsvarskommandoen (dänisches Verteidigungskommando) festgelegt, teilt FMI mit.

Jene Teile des NCU-Systems, bei denen keine Qualitätsprobleme festgestellt wurden, werden weiterhin im Rahmen des ursprünglichen Rahmenvertrags beschafft. Dies betrifft Unterwäsche, Zwischenbekleidung, Winterkleidung und Regenkleidung. Bei der dänischen Marine, dem Søværnet, wird M/26 in blauer Farbe geliefert.

Bereits gelieferte Kampfuniformteile aus dem NCU-System sollen laufend ersetzt werden, sobald M/26 verteilt wird. Wehrpflichtige mit Dienstbeginn im August 2026 werden voraussichtlich mit NCU und M/11 entsprechend der jeweils geltenden Bekleidungsregelung der jeweiligen Garnison ausgestattet, teilt FMI mit.