Die dänische Beschaffungsbehörde des Verteidigungsministeriums, Forsvarsministeriets Materiel- og Indkøbsstyrelse (FMI), rüstet die TYR-Schutzausrüstung der Streitkräfte auf die Version M/26 auf. Die Ausrüstung erhält einen dünneren Weichschutz bei gleichbleibend hohem Schutzniveau und wird künftig auch Wehrpflichtigen zugeteilt.
– Wir verfolgen die technische Entwicklung sehr genau. Wir haben es mit einem Lieferanten zu tun, der sein Produkt kontinuierlich weiterentwickelt. Das kommt nun den dänischen Soldaten zugute, sagt Henrik, Hauptfeldwebel und verantwortlich für Schutzausrüstung bei der landmilitärischen Abteilung der FMI.
Laut einer Pressemitteilung der FMI wechselt die Behörde nun zur neuesten Ausgabe der Trägersystemplattform TYR Tactical (MALE und FEMALE PICO-MVW). Das System wird seit 2012 von den dänischen Streitkräften unter der Bezeichnung M/12 eingesetzt. Die Einführung der aufgerüsteten Version erfolgt schrittweise im Zuge der laufenden Materiallieferungen.
Der größte technische Unterschied beim M/26 liegt im Weichschutz. Durch einen aktualisierten Fasertyp können die Schutzpaneele während der Fertigung stärker komprimiert werden. Dies führt dazu, dass sowohl Trägersystem als auch Kampfgürtel dünner und leichter werden – eine Entwicklung, die auch die ballistischen Schutzplatten umfasst.
– Der Weichschutz ist deutlich dünner, bietet jedoch dasselbe hohe Schutzniveau, sagt Henrik.
Die Aufrüstung bedeutet, dass Wehrpflichtige, die die neue elfmonatige Ausbildung absolvieren, künftig eine Ausrüstung erhalten, die dem Schutzniveau der stehenden Verbände entspricht. Alle TYR-Systeme, die ab diesem Jahr bestellt und geliefert werden, werden mit dem neuen Standard ausgestattet sein.

