Die Defensor Group AB hat einen Vertrag über eine Investition in die Zulu Marine AB im Rahmen einer gezielten Neuemission unterzeichnet. Mit dieser Transaktion wird Defensor Mehrheitsaktionär des Unternehmens, mit der Möglichkeit, den Anteil weiter zu erhöhen – dies geht aus einer Pressemitteilung der Unternehmen hervor.

Zulu Marine entwickelt Boote für den professionellen Einsatz, mit Schwerpunkt auf Behörden und Betrieb in anspruchsvollen Umgebungen. Das Unternehmen produziert in Schweden und liefert unter anderem Boote an die Wasserpolizei der schwedischen Polizeibehörde. Den Unternehmen zufolge soll die Investition zur Steigerung der Produktionskapazität sowie zur Entwicklung neuer Bootsmodelle und -konzepte genutzt werden. Die Entwicklungsarbeit soll weiterhin auf den Anforderungen der Behördennutzer hinsichtlich Leistung, Ausdauer und Betriebssicherheit basieren.

Max Jägerbring, Geschäftsführer von Defensor, sieht den Vertrag als Möglichkeit, Defensors Präsenz im maritimen Bereich zu stärken, und verweist auf die Chancen einer vertieften Zusammenarbeit mit Zulu Marine.

– Zulu Marine ist ein klares Beispiel dafür, was erreicht werden kann, wenn echte Bedürfnisse auf tiefes technisches Verständnis und unternehmerische Innovation treffen. Das Unternehmen hat in kurzer Zeit ein Produktportfolio aufgebaut, dessen operative Eigenschaften in mehrfacher Hinsicht ohne direkte Entsprechung sind. Die Investition stärkt Defensors Präsenz und Kompetenz im maritimen Bereich. Gemeinsam mit Zulu Marine sehen wir Möglichkeiten, auf operative Bedürfnisse zugeschnittene Lösungen zu entwickeln, unter anderem durch die Integration von Sensoren und anderen Systemen, sagt Max Jägerbring, Geschäftsführer von Defensor.

Rickard Källqwist, Gründer von Zulu Marine, gibt an, dass die Investition dem Unternehmen die Möglichkeit gibt, den Betrieb zu skalieren.

– Wir haben unsere Boote stets auf der Grundlage der Anforderungen des Einsatzes entwickelt, nicht auf der Grundlage traditioneller Denkweisen oder Einschränkungen. Mit Defensor erhalten wir einen langfristigen Partner, der diese Sichtweise teilt und uns die Möglichkeit gibt, sowohl in der Produktion als auch in der weiteren Entwicklung zu wachsen. Dies markiert den Beginn der nächsten Phase für Zulu Marine, sagt er.

Das Geschäft wird von Defensor durch eine Bezugsrechtsemission unter bestehenden Aktionären finanziert und soll voraussichtlich im ersten Quartal 2026 abgeschlossen werden. Nach der Transaktion verbleiben Rickard Källqwist sowie Zulu Marines Aufsichtsratsvorsitzender Svante Liljevall als bedeutende Minderheitsaktionäre im Unternehmen.