Ein dänischer Sanitätszug übte vergangene Woche im Übungsgebiet Ādaži in Lettland. Er errichtete ein Feldlazarett, behandelte simulierte Verletzte und übte den Umgang mit Feindkontakt, teilte die dänische Verteidigung (Forsvaret) am 14. Oktober mit.
Der Zug richtete ein Role-1-Feldlazarett in einem alten Bunker ein. Role 1 bezeichnet die erste Versorgungsebene, auf der verwundete Soldaten stabilisiert werden.
Soldaten anderer Einheiten spielten die Verletzten. Sie wurden mit Verletzungen wie Knochenbrüchen, Verbrennungen und Schusswunden geschminkt. Sanitäter versorgten sie am Verletzungsort oder während des Transports und übergaben sie anschließend an das Feldlazarett. Besatzungen in Piranha-5-Sanitätsfahrzeugen übten zudem Standardverfahren für den Feindkontakt während der Bergung Verwundeter.
Dänemarks Gefechtsbataillon ist seit August in Lettland stationiert und im Camp Valdemar untergebracht. Es gehört zur kanadisch geführten multinationalen NATO-Brigade Lettland, gemeinsam mit Soldaten aus zwölf weiteren Nationen. Es wird bis Januar 2027 vor Ort bleiben. Vor der Ankunft des Bataillons war im Juli bereits eine dänische Infanteriekompanie verlegt worden, wie NDS bereits berichtete.

