Beim Landesratsmeeting am Wochenende wurde die künftige Entwicklung der dänischen Heimwehr (Hjemmeværnet) erörtert, mit Schwerpunkt auf operativer Stärkung, verstärktem Freiwilligenengagement und verbesserter Unterstützungsstruktur.

Laut einer Pressemitteilung der Hjemmeværnet (Dänische Heimwehr) versammelten sich Vertreter aus der gesamten Freiwilligentruppe zum zweiten Landesratsmeeting des Jahres. Das Ziel ist, dass die Hjemmeværnet bis 2028 aus mindestens 20.000 aktiven Freiwilligen bestehen und die Organisation operativ, technologisch und kompetenzbasiert gestärkt sein soll.

Der Landesrat ist das höchste beratende Organ der Hjemmeværnet und besteht aus 22 Freiwilligen und 7 fest angestellten Mitarbeitern. Das Gremium erörtert sowohl den laufenden Betrieb als auch die langfristige strategische Entwicklung. Auf dem Meeting wurde die Bedeutung der Stärkung sowohl des Rekrutierungs- als auch des Ausbildungssystems sowie der verstärkten Nutzung der Freiwilligenreserve betont.

Gleichzeitig wurde eine Arbeit eingeleitet, um Bereiche zu identifizieren, in denen die Unterstützung für Freiwillige verbessert werden kann, insbesondere angesichts der wachsenden Anzahl von Einsätzen und veränderten Auftragsbedingungen. Neben dem Landesrat werden auch militärische Berufsverbände in den Prozess einbezogen.

Auf dem Meeting wurde zudem erörtert, wie der Landesrat seine Rolle innerhalb der Organisation durch verbesserte Kommunikation verdeutlichen kann. Mit Unterstützung des Beratungsunternehmens Ingerfair wurde ein Entwicklungsprogramm mit Schwerpunkt auf Führung und Botschaftsvermittlung durchgeführt.