Die dänische Heimwehr (Hjemmeværnet) begann am 1. Oktober mit der Übung Blåtand. Tausende freiwillige Soldaten werden bis zum 4. Oktober in Jütland und auf Fünen trainieren.

Es ist wichtig, dass unsere Soldaten sich unter realistischen Bedingungen vorbereiten und trainieren. Das bedeutet, dass sie in den Gebieten üben müssen, in denen eine echte Krise auftreten kann, sagt Generalmajor Gunner Arpe Nielsen, Chef der Heimwehr.

Die Soldaten werden den Schutz kritischer Infrastruktur, das Patrouillieren sowie den Schutz der bodengestützten Luftverteidigung üben. Bewaffnete Soldaten und Fahrzeuge werden laut einer früheren Ankündigung der Heimwehr in mehr als 40 Städten im Einsatz sein. Eine Übung dieser Größenordnung habe es zuletzt 2016 gegeben, heißt es weiter.

Die Übung begann im Hafen von Esbjerg (Westdänemark). Polizei, der Versorger Din Forsyning und die Feuerwehr Sydvestjysk Brandvæsen führten dort Szenarien durch, darunter Sabotage, ein Schiffsbrand und ein Umweltschaden durch ausgetretene Stoffe. Ein größeres Zugunglück-Szenario in Haderslev (Südjütland) war für später am selben Tag geplant.

Die Sicherheitslage stellt höhere Anforderungen an die Organisation. Deshalb ist es wichtig, dass wir üben, bevor die Dänen uns brauchen, sagt Hans Andersen, Kommissar der Heimwehr.