Die dänische Luftwaffe hat in den vergangenen zwei Wochen an der wiederkehrenden Operation Noble Defender in der Arktis und im Nordatlantik teilgenommen. Gemeinsam mit amerikanischen und kanadensischen Streitkräften haben F-35-Kampfflugzeuge und Challenger-Maschinen von Island und Grönland aus operiert.
Der dänische Beitrag umfasste mehrere F-35-Kampfflugzeuge, die auf dem Stützpunkt Keflavik auf Island stationiert waren, wie aus der Pressemitteilung der dänischen Streitkräfte (Forsvaret) hervorgeht. Von dort aus führten sie Flugmissionen durch, darunter Überwachungsflüge im Bereich rund um Island und im südöstlichen Grönland. Die dänischen Flugzeuge wurden während des Einsatzes von einem französischen MRTT-Luftbetankungsflugzeug (Multi Role Tanker Transport) unterstützt.
Dänemark stellte zudem Challenger-Flugzeuge für Such- und Rettungsmissionen bereit, die von Kangerlussuaq in Grönland aus operierten. Ihre Aufgabe bestand darin, die Rettungsbereitschaft für die amerikanischen und kanadensischen Flugoperationen sicherzustellen, die von der Pituffik Space Base im nördlichen Grönland ausgingen, so die dänischen Streitkräfte.
Noble Defender wird jährlich von NORAD (North American Aerospace Defense Command), dem amerikanisch-kanadensischen Verteidigungsbündnis mit Verantwortung für die Luft- und Weltraumüberwachung Nordamerikas, durchgeführt. Der Schwerpunkt liegt laut den dänischen Streitkräften auf der Aufrechterhaltung der Fähigkeit, Luftstreitkräfte unter den extremen klimatischen Bedingungen der Arktis einzusetzen. NORAD beteiligte sich diesmal mit sechs verschiedenen Flugzeugtypen, darunter der CF-18 Hornet, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht.
Die Zusammenarbeit wird als Gelegenheit für die teilnehmenden Nationen beschrieben, Erfahrungen im Bereich gemeinsamer Operationen in anspruchsvollen Umgebungen zu sammeln.

