Die Kosten für den Bau der Gebäude für Dänemarks nationale Munitionsproduktion in Elling (Norddänemark) erhöhen sich um rund 480 Millionen DKK. Die Mehrkosten sind unter anderem auf das Risikomanagement für Sympathiedetonation zurückzuführen, werden jedoch im Rahmen der bereits bereitgestellten Reserven abgedeckt, so das dänische Verteidigungsministerium (FMI – Forsvarsministeriet).

– Ich habe heute die Parteien hinter dem Verteidigungsabkommen darüber informiert, dass im Zusammenhang mit den Gebäuden für die nationale Munitionsproduktion in Elling Mehrkosten festgestellt wurden. Ich bedauere, dass sich das Projekt verteuert hat, stelle jedoch fest, dass die Mehrkosten innerhalb der bereitgestellten Reserve liegen, erklärt Dänemarks Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen in einer Pressemitteilung.

Laut der Mitteilung ist die Erhöhung um 480 Millionen DKK hauptsächlich mit einer Vergrößerung der Baufläche verbunden. Dies erfolgt, um das Risiko einer Detonationsübertragung – der sogenannten Sympathiedetonation – zwischen den Produktionsbereichen zu minimieren, so das dänische Verteidigungsministerium (FMI). Darüber hinaus umfasst das Vorhaben die Anlage einer zusätzlichen Schießbahn sowie notwendige Anpassungen der lokalen Infrastruktur.

Die Finanzierung der Mehrkosten erfolgt aus der bereitgestellten Reserve des Beschleunigungsfonds (Accelerationsfonden), der auf die nationale Munitionsproduktion ausgerichtet ist. Das Verteidigungsministerium gibt an, dass auch freigewordene Mittel aus dem Gesamtprojektbudget genutzt werden, um den vollständigen Kostenanstieg zu decken.

Der Umgang mit den Mehrkosten wird damit begründet, dass der kontinuierliche Fortschritt des Projekts zur Stärkung der Versorgungssicherheit gewährleistet werden soll. Die Angelegenheit wird nun dem dänischen Finanzausschuss zur abschließenden Genehmigung vorgelegt, woraufhin der Bau der Anlagen gemäß dem aktualisierten Plan fortgesetzt wird.