Das dänische Technologieunternehmen Acodyne hat 2,5 Millionen Euro in einer Pre-Seed-Runde gesichert, um seine unbemannten Transportflugzeuge für militärische Logistikaufgaben, Offshore-Betrieb und andere Transporte in abgelegene Gebiete weiterzuentwickeln. Die Finanzierungsrunde wird gemeinsam vom schwedischen Unternehmen Gungnir Capital und dem dänischen Unternehmen PSV Hafnium geleitet, mit Beteiligung des Export and Investment Fund of Denmark (EIFO), der SAP9 Group und GreenUP IV Invest.
Laut Acodyne soll das Kapital für die Entwicklung und Flugtests der ersten Plattform des Unternehmens, der E100, verwendet werden. Die ersten Flugtests sind vor Ende 2026 geplant.
Das Unternehmen entwickelt elektrisch angetriebene unbemannte eVTOL-Fahrzeuge (Electric Vertical Take-Off and Landing, elektrischer Senkrechtstart und -landung), die vertikalen Start und Landung mit Hochgeschwindigkeitsflug kombinieren. Laut dem Unternehmen soll die E100 je nach Version zwischen 100 und 500 Kilogramm Nutzlast transportieren können, eine Reisegeschwindigkeit von rund 450 km/h erreichen und eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern haben.
„Diese Finanzierungsrunde gibt uns die Möglichkeit, Acodyne von einem validierten Konzept zu einer fluggetesteten Plattform zu führen", sagt Jasmina Pless, Mitgründerin und kaufmännische Leiterin bei Acodyne.
Max Villman von Gungnir Capital beschreibt die Investition als Beitrag zur Entwicklung künftiger unbemannter Logistiklösungen für den Verteidigungssektor. Marianne Hyltoft, Partnerin bei PSV Hafnium, betont, dass die Finanzierungsrunde Acodyne von einem validierten Konzept zu einem Prototyp und weiter in Richtung operativer Nutzung führen soll.

