Die norwegische Regierung hat eine Untersuchungskommission eingesetzt, die Vorschläge für ein neues Veteranengesetz erarbeiten soll. Ziel ist es, einen einheitlichen Rechtsrahmen für die Anerkennung, die Rechte und die Nachsorge von Veteranen, ihren Familien und Hinterbliebenen zu schaffen.

Laut der norwegischen Regierung soll das neue Gesetz zukunftsorientiert, klar und leicht zugänglich sein. Es soll zudem zu einer vorhersehbaren und effizienten Verwaltung der Rechte von Veteranen beitragen.

„Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, einen sehr kompetenten Ausschuss mit breiter und relevanter Erfahrung zusammenzustellen. Die Rechte der Veteranen und ihrer Familien sollen klar und vorhersehbar sein. Ich freue mich auf die Untersuchung eines neuen Gesetzes, das dies sicherstellt", sagt Norwegens Verteidigungsminister Tore O. Sandvik in der Pressemitteilung der Regierung.

Die Untersuchung wird von Professor Bjørn Henning Østenstad an der Universität Bergen (western Norway) geleitet. Dem Ausschuss gehören unter anderem Vertreter der Statens pensjonskasse (norwegische staatliche Pensionskasse), des NAV (norwegische Arbeits- und Wohlfahrtsverwaltung), des Helsetilsynet (norwegische Gesundheitsaufsichtsbehörde), der Veteranenorganisationen SIOPS und NVIO sowie der Befalets fellesorganisasjon (BFO, Gemeinsame Organisation der Offiziere) an. Der Auftrag soll in Form eines öffentlichen Untersuchungsberichts (NOU, Norges offentlige utredninger) bis spätestens 31. Dezember 2027 vorgelegt werden.