Clavister hat in Zusammenarbeit mit Wireless P2P Technologies AB einen Auftrag gewonnen, KI-basierte Technologie zur Verbesserung von Drohnenoperationen in Umgebungen mit Funkstörungen zu entwickeln – als Teil eines Forschungsprojekts gemeinsam mit den Schwedischen Streitkräften (Försvarsmakten) und der schwedischen Innovationsbehörde Vinnova. Das Projekt zielt darauf ab, die Überlebensfähigkeit von Drohnen in modernen Konflikten zu erhöhen, in denen elektronische Kriegsführung, wie etwa Funkstörungen, weit verbreitet ist, schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

– Ich bin stolz darauf, dass wir zur Lösung dringender Herausforderungen im Verteidigungsbereich beitragen können, indem wir unsere Technologie und Erfahrung aus zivilen wie militärischen Bereichen einsetzen. Wir erschließen weiterhin neue Anwendungsgebiete für unsere patentierte KI-Technologie, und durch die Zusammenarbeit mit Domänenexperten wie Wireless P2P Technologies können wir in neuen Bereichen Mehrwert schaffen, in denen Cybersicherheit zunehmend kritisch wird, sagt John Vestberg, CEO von Clavister, in der Pressemitteilung des Unternehmens.

Clavister wird KI-Methoden zur Erkennung und Bewältigung von Störungen im Funkspektrum untersuchen, in Zusammenarbeit mit Wireless P2P Technologies AB, die eine softwaredefinierte Radioplattform für Feldtests bereitstellen. Durch den Einsatz fortschrittlicher KI-Algorithmen hoffen die Unternehmen, die Fähigkeit von Drohnen zur Erkennung und Vermeidung von Störungen zu verbessern, was ihre operative Effektivität in Konfliktzonen stärken kann.

– Das übergeordnete Ziel des Projekts ist es, moderne UAVs (unbemannte Luftfahrzeuge) mit fortschrittlichen Erkennungs- und Identifizierungsfähigkeiten auszustatten, um Drohnenverluste zu reduzieren und das Lagebewusstsein im elektromagnetischen Bereich zu verbessern, schreibt Wireless P2P Technologies in einem Beitrag auf LinkedIn.

Das Projekt ist Teil des von Vinnova und den Schwedischen Streitkräften initiierten Programms Samverkansprojekt för civil-militära teknologiska synergier (Kooperationsprojekt für zivil-militärische technologische Synergien) und erstreckt sich sowohl auf zivile als auch auf militärische Anwendungen, worüber Försvarssektorn Nyheter bereits berichtet hat.