BAE Systems Bofors stellt das Tridon Mk2 vor, ein neues 40-mm-Luftabwehrsystem. Das System ist zum Schutz gegen moderne luftgestützte Bedrohungen, einschließlich Drohnen, konzipiert und basiert auf der Bofors 40-mm-Automatikkanone L/70.

– Das Tridon Mk2 ist die ideale Lösung für militärische Einsätze, bei denen Soldaten ein bewährtes, präzises und zuverlässiges Luftabwehrsystem benötigen, um den Luftraum zu sichern und Truppen sowie Infrastruktur zu schützen, sagt Lena Gillström, Geschäftsführerin bei BAE Systems Bofors.

Das Tridon Mk2 ist ein selbstfahrendes Luftabwehrsystem mit einer Feuerrate von 300 Schuss pro Minute. Das System kann auf verschiedenen Fahrzeugen montiert und auch auf Plattformen abgesetzt werden. Es verwendet die programmierbare Bofors-Munition 3P mit einer Reichweite von bis zu 12 Kilometern.

In einem Beitrag bei SVT Nyheter vom 1. April berichtet Håkan Ekvall, verantwortlich für bodengestützte Luftabwehr bei BAE Systems Bofors, dass man beispielsweise vier Luftabwehrsysteme absetzen könnte, die anschließend von einem einzigen Standort aus sicherer Entfernung bedient werden.

Jedes Luftabwehrgeschütz ist mit eigenen Sensoren und einem Feuerleitungssystem ausgestattet. Das System basiert auf der Bofors 40-mm-Automatikkanone L/70, von der heute eine Variante unter anderem im schwedischen Schützenpanzer CV90 (Stridsfordon 90) sowie im Luftabwehrkanonenpanzer 90 (Luftvärnskanonvagn 90) eingesetzt wird.

Das Unternehmen teilt mit, dass das Tridon Mk2 die programmierbare Zeitzündermunition Bofors 3P (Prefragmented, Programmable, Proximity-fuzed) verwenden können wird. Bofors stellt diesen Granattyp seit mehreren Jahren bereit. Ende 2020 demonstrierte das Unternehmen, wie die Granate Drohnen ausschalten kann.

– Das System ist anpassungsfähig und kann sich mit der Entwicklung der Bedrohungslagen weiterentwickeln, was es zu einem der effektivsten Luftabwehrsysteme auf dem heutigen Markt macht, fügt Lena Gillström hinzu.