BAE Systems hat einen Auftrag im Wert von 184 Millionen US-Dollar vom US-Marinekorps (United States Marine Corps) für die Produktion von 30 weiteren amphibischen Kampffahrzeugen des Typs Amphibious Combat Vehicle (ACV) erhalten. Dies geht aus einer Pressemitteilung von BAE Systems hervor, die am 14. Januar 2026 veröffentlicht wurde.

In der Pressemitteilung wird angegeben, dass die Bestellung Teil der Vollserienproduktion (Full Rate Production, FRP) im Rahmenvertrag für die Produktionslose 5 und 6 ist und dass die betreffende Teilbestellung als FRP 6A bezeichnet wird. Mit diesem Auftrag beläuft sich die Gesamtzahl der bestellten ACV-30-Fahrzeuge laut Unternehmensangaben auf über 100 Einheiten.

BAE Systems gibt an, dass die ACV-Plattform für den Transport von Truppen und Ausrüstung konzipiert ist und mit verschiedenen Systemen integriert werden kann, darunter eine 30-mm-Turmlösung von KONGSBERG Aerospace and Defence Inc. – einer Tochtergesellschaft des norwegischen Rüstungskonzerns Kongsberg Gruppen. Laut Pressemitteilung umfasst die laufende Arbeit des Unternehmens auch weitere Varianten des Fahrzeugs, wie ACV-Personnel, ACV-Command und ACV-Recovery.

Die Arbeiten am ACV-30-Programm sollen laut BAE Systems in Anlagen in Johnstown und York im US-Bundesstaat Pennsylvania sowie am Naval Warfare Information Center in Charleston, South Carolina, durchgeführt werden, wo die Integration des Turmsystems stattfinden soll.