Die Scandinavian Astor Group gibt bekannt, dass das Unternehmen einen Vertrag zum Erwerb aller verbleibenden Aktien der Nordic Shield Group (NSG) abgeschlossen hat. Astor hält bereits 36,5 Prozent des Unternehmens und übernimmt durch die Transaktion die vollständige Eigentümerschaft.
Laut einer Pressemitteilung der Astor Group umfasst die NSG die Geschäftsbereiche Cesium und NEZ sowie Lösungen im Bereich besonders schutzklassifizierter Konstruktionen, darunter Schutzräume, sichere Rechenzentren und containerbasierte Systeme. Das Unternehmen liefert Lösungen für Verteidigung, Behörden und kritische Infrastruktur.
„Die Übernahme der NSG als hundertprozentige Tochtergesellschaft ist ein strategischer Schritt, der der Astor Group das Eigentum an einem Unternehmen verschafft, das wir bereits gut kennen", sagt Martin Elovsson, Vorstandsmitglied und designierter Konzernchef der Astor Group, in der Pressemitteilung.
Der anfängliche Kaufpreis beläuft sich auf rund 467 Millionen Schwedische Kronen. Rund 73 Millionen Kronen werden in bar gezahlt, während der verbleibende Teil durch Aktien und Schuldscheine finanziert wird. Darüber hinaus kann ein leistungsbasierter Zusatzkaufpreis von bis zu rund 146 Millionen Kronen hinzukommen, abhängig vom Ergebnis der NSG im Jahr 2027.
Astor gibt an, dass die Akquisition Teil der Konzernstrategie ist, ein zusammenhängendes, verteidigungsorientiertes Ökosystem aufzubauen, und unterstützt die Ambition, bis 2028 einen Umsatz von 2,5 Milliarden Schwedischen Kronen zu erreichen.
Im ersten Quartal 2026 erzielte die NSG einen Umsatz von 104 Millionen Kronen mit einem EBITDA-Ergebnis von 20,5 Millionen Kronen. Der Auftragsbestand belief sich Ende März auf 412,5 Millionen Kronen.
„Die NSG hat in den vergangenen Jahren eine starke Position im Bereich besonders schutzklassifizierter Konstruktionen aufgebaut. Die alleinige Eigentümerschaft der Astor Group verschafft uns langfristige Stabilität und verbesserte Voraussetzungen für eine Expansion", sagt NSG-Geschäftsführer Peter Adolfsson in der Pressemitteilung.
Die Akquisition ist unter anderem von der Genehmigung der Inspektionen för strategiska produkter (ISP, schwedische Behörde für die Kontrolle strategischer Produkte) sowie einem Beschluss über eine gezielte Neuemission auf einer außerordentlichen Hauptversammlung abhängig. Der Abschluss der Transaktion wird für das zweite Quartal 2026 erwartet.

