Swede Ship Marine war am Modernisierungsprojekt von fünf Patrouillenbooten des Typs 80 beteiligt, die anschließend als Patrouillenboot Typ 88 bezeichnet wurden. Laut einer Pressemitteilung der FMV vor knapp drei Jahren wurden die Fahrzeuge unter anderem einer Lebensdauerverlängerung unterzogen, erhielten neue Motoren und eine umgebaute Kommandobrücke.
– Es ist sehr erfreulich, dass wir eine völlig neue Fähigkeit realisieren können, die den Amphibieverbänden der Schwedischen Streitkräfte (Försvarsmakten) deutlich verbesserte Möglichkeiten zur Feuerunterstützung küstennaher Verbände der Land- und Seestreitkräfte bietet, sagt Claes Westergren, Produktionsverantwortlicher bei der FMV.
– In Schwedens einzigartiger Schärenumgebung mit zahlreichen Inseln und eingeschränkten Sichtlinien bietet diese Fähigkeit einen erheblichen Zuwachs bei der Bekämpfung des Feindes im Schärengelände, sagt Lennart Klingenstierna, Projektleiter bei der FMV.
Das Unternehmen hat, laut seiner Website, bereits früher Granatwerferboote an die Marine der Vereinigten Arabischen Emirate geliefert. Dabei wurde ein Schiff in Schweden gebaut und weitere fünf vor Ort in Abu Dhabi. Diese Fahrzeuge sind 24 Meter lang, erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Knoten bei voller Beladung und verfügen neben einem 120-mm-Granatwerfer am Heck über zwei Maschinengewehre im Kaliber 12,7 mm.

