Das Rotpunktvisier Acro P-2 des schwedischen Unternehmens Aimpoint ist Teil eines neuen Dienstpistolensystems für die kanadische Bundespolizei, die Royal Canadian Mounted Police (RCMP). Der Auftrag wurde dem kanadischen Distributor Rampart Corp. erteilt und hat einen Gesamtwert von rund 39 Millionen kanadischen Dollar.
Das System umfasst neben dem Rotpunktvisier von Aimpoint auch die Pistole Glock 45 MOS 7, eine Waffenlampe von Streamlight, Visiere von Ameriglo, Holster von Safariland sowie eine Transporttasche von Nanuk. Der Auftrag beinhaltet zudem spezielle Trainingspistolen von Glock, laut dem kanadischen Distributor Rampart Corp.
„Wir beobachten eine klare Entwicklung hin zu Optik auf Dienstpistolen, getrieben durch reale operative Anforderungen. Als Teil dieses Systems ausgewählt zu werden, ist eine starke Bestätigung dieser Entwicklung", sagt Per Lovatt, Geschäftsführer von Aimpoint AB, in einer Pressemitteilung von Aimpoint.
Das Visier wird in Schweden entwickelt und gefertigt. Aimpoint gibt an, dass das System nach seiner Einführung voraussichtlich von einem Großteil der kanadischen Polizei genutzt werden wird.
„Kanadas größte Polizeibehörde führt flächendeckend Rotpunktvisiere auf einer modernen Pistole ein. Eine völlig richtige Richtung, um sowohl die Risiken für Polizisten und Dritte zu reduzieren als auch die Ausbildung zu vereinfachen", schreibt Fredrik Jacobsson, Ausbildungsdirektor bei Aimpoint, in einem Beitrag auf LinkedIn.
Das Acro P-2 von Aimpoint wurde zuvor auch für das neue britische Automatikkarabiner-Modell L403A1 im Rahmen des britischen AIW-Programms (Automatic Infantry Weapon) ausgewählt, worüber NDS im Jahr 2023 berichtete.


