– Angesichts der geopolitischen Lage, in der wir uns befinden, und des Bedarfs der Schwedischen Streitkräfte (Försvarsmakten) an neuen Offizieren mobilisiert auch die Försvarshögskolan, um allen qualifizierten Bewerbern einen Platz im Offiziersprogramm anzubieten, sagt Rektor Robert Egnell in dem Artikel.
Insgesamt bewarben sich 1.399 Personen während des Anmeldezeitraums für das Programm – die höchste Zahl seit der Einführung als Hochschulstudiengang an der Försvarshögskolan. In diesem Jahr wurde zudem Anfang April eine Nachmeldefrist angeboten, was zu weiteren 82 Bewerbungen führte.
Zugelassene Bewerber erhalten ihre Zulassungsbescheide über antagning.se, und diejenigen, die noch militärische Beurteilungen aus laufendem Wehrdienst sowie eine Sicherheitsüberprüfung nachreichen müssen, werden unter Vorbehalt zugelassen. Neben den regulären Studierenden kommen auch jene hinzu, die Teile des Programms im Rahmen einer Auftragsausbildung absolvieren.
– Die Prognose zeigt, dass in diesem Jahr etwa 600 Personen die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen und nach den noch laufenden Überprüfungen, Tests und Interviews zum Programm zugelassen werden. Die bisher höchste Zahl lag bei 452 Personen, und das war im vergangenen Jahr. Dabei ist jedoch zu bedenken, dass nicht alle ihren Platz annehmen. Historisch gesehen nimmt etwa die Hälfte der Zugelassenen den Platz an. Ich hoffe und glaube, dass diese Zahl in diesem Jahr steigen wird und dass wir im August über 300 neue Kadetten auf dem Innenhof vor Karlberg (Militärakademie in Stockholm, Schweden) begrüßen dürfen, schließt Prorektor und Generalmajor Anders Callert.

