Ministerpräsident Ulf Kristersson teilte mit, dass Schweden rund 400 Millionen Schwedische Kronen bereitstellen wird, um über 18.000 Ukrainer auszubilden – sowohl innerhalb als auch außerhalb Schwedens.
Verteidigungsminister Pål Jonson erwähnte unter anderem, dass dies rund 500 zusätzliche Besatzungsmitglieder für den Schützenpanzer CV90 (Combat Vehicle 90) betrifft, sowie sanitätsmedizinische Ausbildung in Deutschland, Führungsausbildung für höhere Offiziere, die fortgesetzte Unterstützung der Operation Interflex in Großbritannien und nun auch die Unterstützung der Initiative Interforge für rund 5.000 Ukrainer.
Der Verteidigungsminister fuhr fort und brachte seinen tiefen Respekt dafür zum Ausdruck, dass die ukrainischen Soldaten so schnell wie möglich nach ihrer Ausbildung an die Front zurückkehren wollen, um ihr Wissen anzuwenden. Er betonte jedoch die Bedeutung, die Abwägung zwischen einer schnellen Rückkehr und der Durchführung längerer Ausbildungen zur Verbesserung der Fähigkeiten der Verbände sorgfältig zu berücksichtigen.
Eine der Neuigkeiten ist, dass Schweden nun an der Maritime Capability Coalition teilnehmen wird, die von Großbritannien und Norwegen geleitet wird und im Dezember 2023 ins Leben gerufen wurde.
Gemäß einer Pressemitteilung der norwegischen Regierung wurde die Koalition gegründet, um die maritime Verteidigung der Ukraine langfristig zu stärken.
– Unser Ziel ist es, die maritime Verteidigung der Ukraine zu stärken und ihre Fähigkeit zu verbessern, entlang ihrer eigenen Küste zu operieren. Norwegen hat ukrainische Soldaten in Kleinbootoperationen ausgebildet und wird auf dieser Unterstützung aufbauen können, sobald konkrete Pläne für eine weitere Entwicklung festgelegt werden, sagt Verteidigungsminister Bjørn Arild Gram in der Pressemitteilung.
Großbritannien gab im Zusammenhang mit dem Start der Initiative bekannt, dass es unter anderem zwei Minenjagdboote der Sandown-Klasse der Royal Navy spenden wird.

