Ein neues nationales Kooperationsprojekt wurde am Produktionstekniskt Centrum (Zentrum für Produktionstechnologie) in Trollhättan (westliches Schweden) eingeweiht. Das Advanced Manufacturing Coordination Center (AMCC) soll Schwedens Fähigkeit zur Herstellung und Reparatur von Ersatzteilen für zivile und militärische Zwecke stärken, mit besonderem Fokus auf additive Fertigung.
– Wir sind stolz darauf, unsere umfangreiche Expertise in der additiven Fertigung und partnerschaftlichen Entwicklung in dieses Kooperationsprojekt einzubringen, das eine schnelle und nachhaltige Produktion und Reparatur von Komponenten und Ersatzteilen für die Schwedischen Streitkräfte (Försvarsmakten) ermöglichen soll. Diese Zusammenarbeit ebnet den Weg für die Industrialisierung von Technologien und stärkt Schwedens Verteidigungsfähigkeit und Resilienz, sagt Joakim Andersson, Konzernchef von GKN Aerospace, in einer Pressemitteilung des Unternehmens.
Das Kooperationsprojekt umfasst additive Fertigung (3D-Druck), fortschrittliche Testumgebungen und neue Ausrüstung zur Entwicklung von Komponenten und Ersatzteilen für zivile und verteidigungskritische Bedarfe. 3D-Druck ermöglicht flexible Fertigung und Reparatur vor Ort, was die Abhängigkeit von globalen Lieferketten verringert.
– Um Schweden verteidigen zu können, brauchen wir sowohl Menschen als auch Technologie, die schnell und eigenständig handeln können. Das AMCC ist ein konkreter Schritt zum Aufbau dieser Fähigkeit – Komponenten herstellen, reparieren und ersetzen zu können, auch wenn reguläre Lieferketten unterbrochen sind. Das stärkt sowohl unsere Einsatzbereitschaft als auch unsere Verteidigung, sagt Stefan Sandborg, Leiter der Unterstützungseinheit beim Verteidigungsstab der Schwedischen Streitkräfte.
Die Initiative bündelt Kompetenzen der Schwedischen Streitkräfte, der Hochschule Väst, der Stadt Trollhättan, des Innovatum Science Park, Waamlabz sowie der schwedischen Industrie, darunter GKN Aerospace.

