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Norwegen und Großbritannien unterzeichnen Hubschrauberabkommen
Norwegen und Großbritannien haben ein Abkommen unterzeichnet, das es ermöglicht, britische Hubschrauber auf norwegischen Marine- und Küstenschutzschiffen zu stationieren. Die vertiefte Zusammenarbeit baut auf früheren gemeinsamen Operationen auf.
Norwegen und Großbritannien haben ein Abkommen unterzeichnet, das es britischen Hubschraubern ermöglicht, auf norwegischen Marine- und Küstenwachschiffen stationiert zu werden. Das Abkommen ist Teil der Verteidigungskooperation Lunna House und soll eine effektivere Integration in gemeinsame Operationen gewährleisten.
– Großbritannien ist einer unserer wichtigsten Verbündeten, und wir haben uns in letzter Zeit in mehreren Bereichen immer enger zusammengeschlossen. Dieses Abkommen ermöglicht es britischen Hubschraubern, auf norwegischen Marine- und Küstenwachschiffen eingeschifft zu werden, und gewährleistet eine effektive Integration in gemeinsame Operationen und Übungen, sagt Konteradmiral Oliver Berdal, Kommandeur der norwegischen Marine.
Laut einer Pressemitteilung der norwegischen Streitkräfte (Forsvaret) wurde die Vereinbarung von Oliver Berdal und dem britischen Marinechef, dem First Sea Lord, General Sir Gwyn Jenkins, unterzeichnet. Die Zusammenarbeit baut auf dem Verteidigungsabkommen Lunna House auf, das die beiden Länder im Dezember geschlossen hatten und über das NDS damals berichtete. Dieses Abkommen umfasst unter anderem eine engere Integration der Streitkräfte beider Länder, gemeinsame Beschaffung von Fregatten sowie die Entwicklung autonomer Systeme.
Da die Schiffe der norwegischen Marine derzeit ohne eigene Hubschrauber operieren, wird das Abkommen als ein wichtiger Schritt für die eigene Verteidigungsfähigkeit beschrieben. Die nun formalisierte Zusammenarbeit ist eine direkte Fortsetzung der Erfahrungen aus der Operation Highmast im Jahr 2025. Damals war die norwegische Fregatte KNM Roald Amundsen acht Monate lang Teil des britischen Trägerverbandes UK Carrier Strike Group 25.
Während der genannten Operation operierte ein britischer Wildcat-Hubschrauber des 815 Naval Air Squadron vom Hubschrauberdeck der norwegischen Fregatte aus, und das britische Personal wurde in die norwegische Besatzung integriert. Als Ergebnis des neuen Abkommens ist nun ein britischer Wildcat-Hubschrauber mit zugehörigem Wartungspersonal auf dem norwegischen Marinestützpunkt Haakonsvern (bei Bergen, Westnorwegen) stationiert, unter anderem um an der Übung Cold Response 26 teilzunehmen.
FAQ
- Hur påverkar helikopteravtalet mellan Norge och Storbritannien deras försvarssamarbete?
- Helikopteravtalet stärker försvarssamarbetet mellan Norge och Storbritannien. Det möjliggör för brittiska helikoptrar att baseras på norska fartyg, vilket förbättrar integreringen i gemensamma operationer. Avtalet bygger vidare på tidigare samarbete under Lunna House. Senast faktagranskad: 2026-02-27.
- Vad innebär avtalet om brittiska helikoptrar på norska fartyg?
- Avtalet innebär att brittiska helikoptrar kan baseras på norska marin- och kustbevakningsfartyg. Detta säkerställer en effektiv integrering i gemensamma operationer och övningar. Samarbetet är en del av det bredare försvarsavtalet Lunna House. Senast faktagranskad: 2026-02-27.
- Varför är helikopteravtalet viktigt för Norges försvarsförmåga?
- Helikopteravtalet är viktigt för Norges försvarsförmåga eftersom deras fartyg saknar egna helikoptrar. Det formaliserade samarbetet bygger på erfarenheter från tidigare operationer med brittiska styrkor. Avtalet bidrar till ökad operativ kapacitet och samverkan. Senast faktagranskad: 2026-02-27.