Der schwedische Rechnungshof (Riksrevisionen) gibt auf seiner Website an, dass Schweden umfangreiche Ressourcen in die Forschung investiert und in internationalen Vergleichen zu Innovations- und Digitalisierungsgrad häufig gut platziert ist. Gleichzeitig schätzt der schwedische Sicherheitsdienst (Säkerhetspolisen, SÄPO) ein, dass die Aufklärungstätigkeit gegen schwedische Universitäten und Hochschulen zugenommen hat und wertvolle Forschungsergebnisse gestohlen werden, unter anderem von fremden Mächten. Der Rechnungshof führt daher eine Prüfung des Schutzes von Forschungsdaten an den Hochschulen durch. Der schwedische Rechnungshof (Riksrevisionen) gibt auf seiner Website an, dass Schweden umfangreiche Ressourcen in die Forschung investiert und in internationalen Vergleichen zu Innovations- und Digitalisierungsgrad häufig gut platziert ist. Gleichzeitig schätzt der schwedische Sicherheitsdienst (Säkerhetspolisen, SÄPO) ein, dass die Aufklärungstätigkeit gegen schwedische Universitäten und Hochschulen zugenommen hat und wertvolle Forschungsergebnisse gestohlen werden, unter anderem von fremden Mächten. Der Rechnungshof führt daher eine Prüfung des Schutzes von Forschungsdaten an den Hochschulen durch. - Sicherheitsfragen in einem Umfeld zu bearbeiten, das zugleich auf Offenheit und internationalen Austausch angewiesen ist, erfordert Wissen und ein Risikobewusstsein, das in der akademischen Welt nicht immer selbstverständlich ist, sagt die Präsidentin des Rechnungshofs, Helena Lindberg.

Über die Prüfung

Hintergrund

Erfolgreiche Forschung setzt Offenheit und Zusammenarbeit voraus, und sowohl der Reichstag als auch die Regierung erwarten, dass schwedische Universitäten und Hochschulen auf internationaler Ebene agieren. Dies wird dadurch erschwert, dass Universitäten und Hochschulen oft über große Mengen an Forschungsdaten verfügen, die möglicherweise geschützt werden müssen. Dabei kann es sich beispielsweise um Informationen handeln, die Innovationen, Geschäftsgeheimnisse, Sicherheit oder personenbezogene Daten betreffen. Forschungsdaten sind somit ein wertvolles Informationsgut, und die Regierung hat festgestellt, dass Akteure aus anderen Ländern ein unangebrachtes Interesse an schwedischer Forschung und Innovation gezeigt haben. Ziel der Angriffe ist unter anderem, Wissen zu stehlen und die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu fördern. Laut Säkerhetspolisen hat sich die Aufklärungstätigkeit gegen Universitäten und Hochschulen in letzter Zeit verstärkt. Die Informationen und Kenntnisse, die jährlich unrechtmäßig aus dem Sektor beschafft werden, werden auf hohe Beträge geschätzt, und die Dunkelziffer ist groß. Es gibt mehrere Hinweise darauf, dass die Informationssicherheitsarbeit im Universitäts- und Hochschulsektor vernachlässigt wurde. So zeigt beispielsweise eine relativ aktuelle Untersuchung der schwedischen Behörde für Zivilschutz und Katastrophenvorsorge (Myndigheten för samhällsskydd och beredskap, MSB), dass die Informationssicherheitsarbeit der schwedischen Hochschulen insgesamt auf einem niedrigen Niveau liegt, und laut Säkerhetspolisen sind die Kenntnisse darüber, was schutzwürdig ist, unzureichend.

Zweck

Die Prüfung soll die Frage beantworten, ob die Hochschulen eine wirksame Informationssicherheitsarbeit zum Schutz von Forschungsdaten betreiben.

Links:

https://www.riksrevisionen.se/om-riksrevisionen/kommunikation-och-media/nyhetsarkiv/2023-01-04-riksrevisionen-granskar-larosatenas-skydd-av-forskningsdata.html