Die thailändische Luftwaffe hat beschlossen, Teile ihrer aktuellen Flotte – darunter amerikanische F-16-Kampfflugzeuge, die seit 1988 im Einsatz sind – durch neue JAS 39 Gripen zu ersetzen, berichtet Ekot.
– Das ist natürlich außerordentlich positiv für Saab und Schweden und zeigt einmal mehr, welche Kompetenz in Schweden vorhanden ist, um weltweit führende Kampfflugzeuge zu entwickeln, sagt Mattias Rådström, Pressechef bei Saab, gegenüber SVT Nyheter und fügt hinzu:
– Es gibt derzeit weder einen Vertrag noch eine Bestellung für Kampfflugzeuge seitens Thailands, und wir freuen uns darauf, unsere Gespräche mit der thailändischen Luftwaffe und den thailändischen Behörden fortzusetzen, sagt er.
Laut Bangkok Post bestand die Wahl zwischen zwei Optionen: dem Gripen E/F und dem F-16 Block 70/72. Air Chief Marshal (OF-9) Phanphakdee Phattanakul bestätigte, dass die Beschaffung zunächst vier Flugzeuge umfassen wird.
Im Juni berichtete die Bangkok Post, dass die Royal Thai Air Force (RTAF) den Kauf von weiteren drei JAS 39 Gripen C/D von Saab in Erwägung ziehe, worüber Försvarssektorn bereits berichtet hatte.
Reuters berichtet, dass die thailändische Luftwaffe für 2025 einen zusätzlichen Haushaltsmittel in Höhe von rund 560 Millionen US-Dollar beantragt hat, um die Beschaffung der vier neuen Kampfflugzeuge zu finanzieren. Diese sollen zwischen 2025 und 2029 erworben werden, als Teil eines umfassenderen Plans, bis 2034 insgesamt zwölf neue Kampfflugzeuge anzuschaffen.
Derzeit umfasst Thailands Gripen-Flotte elf Flugzeuge, nachdem das Land 2007 zwölf Stück erworben hatte. Eines dieser Flugzeuge ging 2017 bei einem Absturz während einer lokalen Flugschau verloren.

