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Die Schwedische Marine richtet ein Experimentalbüro ein
Die Schwedische Marine richtet das Experimentalbüro MaX an der Marineschule in Karlskrona ein, um militärische Fähigkeiten angesichts der verschärften Sicherheitslage schneller testen und entwickeln zu können. Das Büro soll als nationale Ressource für die gesamte Marine fungieren und mit Kampfverbänden, Akademien und der Industrie zusammenarbeiten.
Die Initiative heißt MaX, Marinens experimentkontor (Experimentalbüro der Marine), und soll es ermöglichen, Lösungen auf der Grundlage der Bedürfnisse der Kampfverbände schneller zu entwickeln, zu testen und zu verifizieren.
Der Hintergrund ist die veränderte Sicherheitslage, die höhere Anforderungen an die Fähigkeit der Schwedischen Streitkräfte (Försvarsmakten) stellt, ihre Tätigkeit schnell anzupassen und weiterzuentwickeln, so die Pressemitteilung.
– Wir sehen einen klaren Bedarf, das Tempo bei der Entwicklung unserer Fähigkeiten zu erhöhen. Es geht darum, Ideen schneller erproben, Lösungen testen und diese in die Praxis umsetzen zu können, sagt Erik Öhrn, Leiter der Sjöstridsskolan (Marinekampfschule).
Das Experimentalbüro wird nun schrittweise in Karlskrona (Südschweden, Heimat des schwedischen Marinestützpunkts) aufgebaut und wird sich im ersten Jahr auf die Entwicklung von Arbeitsmethoden, die Durchführung von Experimenten sowie die Schaffung einer langfristigen Struktur für die weitere Entwicklung konzentrieren.
MaX soll als nationale Ressource für die gesamte schwedische Marine fungieren und wird in enger Zusammenarbeit mit den Kampfverbänden der Marine durchgeführt. Auch die Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Industrie wird als wichtiger Bestandteil der Arbeit beschrieben. Unter anderem wird das Marine Technology Center (MTC) als unterstützender Kooperationspartner der Marinekampfschule genannt.