Dänische F-35-Kampfflugzeuge sind in Keflavik auf Island gelandet, um an der NATO-Übung Arctic Sentry gemeinsam mit schwedischen JAS 39 Gripen und deutschen Eurofightern teilzunehmen. Es ist Dänemarks erster Beitrag zu Arctic Sentry, die am 13. Februar 2026 begann. Die Übung soll die Präsenz, Überwachung und Abschreckung des Bündnisses in der Arktis und im Nordatlantik stärken, so eine Pressemitteilung der dänischen Streitkräfte.
– Wenn wir gemeinsam mit unseren NATO-Verbündeten üben, stärken wir unsere gemeinsame Kampfkraft und werden noch besser darin, unseren gemeinsamen Verantwortungsbereich zu schützen. Mit Arctic Sentry stärken wir die Abschreckungsfähigkeit der NATO in der Arktis und im Nordatlantik. Die Übung auf Island, bei der die dänische und die schwedische Luftwaffe gemeinsam trainieren, ist ein starkes Beispiel dafür, sagt Dänemarks Verteidigungschef Michael W. Hyldgaard.
Es wurde bereits bestätigt, dass Schweden mit JAS 39 Gripen im Bereich um Island und Grönland teilnimmt – nun werden sie sowohl von Dänemark als auch von Deutschland begleitet. Sowohl die dänische als auch die schwedische Verteidigungsführung betonen, dass gemeinsames Training die operative Fähigkeit stärkt und zur kollektiven Verteidigung beiträgt, insbesondere in arktischen Umgebungen.
– Die Sicherheitslage macht es besonders wichtig, gemeinsam zu üben und zur kollektiven Verteidigung der NATO-Einsatzgebiete, einschließlich der Arktis, beizutragen. Gemeinsam leisten wir operative Kapazität und arktische Kompetenz, sagt der Chef der schwedischen Luftwaffe, Generalmajor Jonas Wikman.
Arctic Sentry bündelt mehrere bereits geplante Aktivitäten, darunter Arctic Endurance, unter einem gemeinsamen Rahmen, um eine dauerhaftere verstärkte NATO-Präsenz in der Region zu ermöglichen.

