# Schweden führt neuen Tarifvertrag für Gesamtverteidigungsübungen ein

- Source: Nordic Defence Sector (https://nordicdefencesector.com)
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- Published: 2026-11-03
- Type: News · Country: sweden
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- Primary source: https://www.arbetsgivarverket.se/aktuellt/nyheter/2026/parterna-i-staten-tecknar-ett-helt-nytt-kollektivavtal-for-totalforsvarsovningar
- Tags: sweden, arbetsgivarverket, total defence, civil preparedness, collective agreement

> Die schwedische Arbeitgeberbehörde (Arbetsgivarverket) und die staatlichen Gewerkschaften haben einen neuen Tarifvertrag geschlossen, der ab 2027 die Arbeitszeit und Vergütung bei gemeinsamen Gesamtverteidigungs- und Bereitschaftsübungen der Behörden regelt. Der Vertrag ermöglicht intensive Übungen von bis zu 13 Stunden pro Tag oder rund um die Uhr, wobei das teilnehmende Personal durch Freizeitausgleich und finanzielle Entschädigung kompensiert wird.

![Die Schwedischen Streitkräfte üben gemeinsam mit der Polizei und dem zivilen Gesundheitswesen während der Übung METEOR 22](https://imagedelivery.net/XO8UY-c6-LfWgEjQsN8IQw/39a6dda0-92a7-4b01-0469-eeff5a816600/public)
*Die Schwedischen Streitkräfte üben gemeinsam mit der Polizei und dem zivilen Gesundheitswesen während der Übung METEOR 22 · Foto: Jonas Helmersson / Försvarsmakten*

**Im Oktober unterzeichneten die Schwedische Behörde für Arbeitgeberfragen im öffentlichen Sektor (Arbetsgivarverket) und die staatlichen Gewerkschaften einen neuen Tarifvertrag für gemeinsame Gesamtverteidigungs- und Bereitschaftsübungen. Das Abkommen tritt am 1. Januar 2027 in Kraft und soll es schwedischen Behörden erleichtern, gemeinsam zu üben, auch außerhalb der regulären Arbeitszeit.**

Laut einer ⁠[Pressemitteilung](https://www.arbetsgivarverket.se/aktuellt/nyheter/2026/parterna-i-staten-tecknar-ett-helt-nytt-kollektivavtal-for-totalforsvarsovningar) der Schwedischen Behörde für Arbeitgeberfragen im öffentlichen Sektor regelt das neue Übungsabkommen (ÖVA) Arbeitszeit, Vergütung und Planung, wenn zwei oder mehr staatliche Arbeitgeber gemeinsame Übungen durchführen.

Das Abkommen ermöglicht die Planung von Übungen mit einer Teilnahme von bis zu 13 Stunden pro Tag oder rund um die Uhr, auch an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen. Teilnehmendes Personal wird mit Freizeitausgleich und finanzieller Vergütung entschädigt.

„Zum ersten Mal erhalten staatliche Einrichtungen und ihre Beschäftigten gemeinsame Bedingungen, um Bereitschafts- und Gesamtverteidigungsübungen gemeinsam durchzuführen", sagt Åsa Erba Stenhammar, Verhandlungsleiterin bei OFR/S,P,O, in der Pressemitteilung.

Laut der ⁠[Schwedischen Behörde für Arbeitgeberfragen im öffentlichen Sektor](https://www.arbetsgivarverket.se/aktuellt/nyheter/2026/nytt-avtal-for-gemensamma-totalforsvarsovningar) müssen Behörden mit unregelmäßigen Arbeitszeiten lokale Bestimmungen unter anderem zu Ruhezeiten und zur Rückkehr zur regulären Arbeitszeit überprüfen, bevor das Abkommen in Kraft tritt.

## FAQ

**Was bedeutet der neue Tarifvertrag für Gesamtverteidigungsübungen?**

Der Vertrag, abgeschlossen zwischen der schwedischen Arbeitgeberbehörde (Arbetsgivarverket) und den staatlichen Gewerkschaften, regelt Arbeitszeit, Vergütung und Planung, wenn mehrere staatliche Arbeitgeber gemeinsame Übungen durchführen. Er schafft erstmals einheitliche Bedingungen für Bereitschafts- und Gesamtverteidigungsübungen, so Åsa Erba Stenhammar, Verhandlungsleiterin des OFR/S,P,O. Zuletzt sachlich geprüft: 03.11.2026.

**Wann tritt das Übungsabkommen (ÖVA) in Kraft?**

Das neue Übungsabkommen (ÖVA) tritt am 1. Januar 2027 in Kraft. Behörden mit unregelmäßigen Arbeitszeiten müssen jedoch bereits zuvor lokale Bestimmungen unter anderem zu Ruhezeiten und zur Rückkehr zur regulären Arbeitszeit überprüfen, so das Arbetsgivarverket. Zuletzt sachlich geprüft: 03.11.2026.

**Wie viel darf das Personal laut dem neuen Abkommen üben?**

Das Abkommen ermöglicht die Planung von Übungen mit einer Teilnahme von bis zu 13 Stunden pro Tag oder über ganze Tage hinweg an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen. Teilnehmendes Personal wird mit Freizeitausgleich und finanzieller Vergütung entschädigt, was gemeinsame Übungen zwischen Behörden erleichtern soll. Zuletzt sachlich geprüft: 03.11.2026.

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