Schweden und Dänemark leisten eine gemeinsame Spende von Tridon Mk2-Flugabwehrkanonen an die Ukraine. Der Gesamtwert beläuft sich auf rund 2,6 Milliarden Schwedische Kronen, und die Lieferungen sollen innerhalb von zwölf Monaten erfolgen, wie die Verteidigungsminister Pål Jonson und Troels Lund Poulsen sowie Lena Gillström, Geschäftsführerin von BAE Systems Bofors, auf einer Pressekonferenz anlässlich der Verteidigungskonferenz Navy Leaders in Göteborg (Westschweden) bekanntgaben.
Die Flugabwehrkanonen werden zusammen mit programmierbarer Bofors 3P-Munition, Führungssystemen, Ersatzteilen sowie Radar von Saab geliefert. Das System ist darauf ausgelegt, verschiedene Arten von Luftbedrohungen zu bekämpfen, darunter Drohnen und Marschflugkörper. Der dänische Beitrag zur Spende beläuft sich auf rund 300 Millionen Schwedische Kronen.
Verteidigungsminister Pål Jonson erklärte auf der Pressekonferenz, dass die Lieferung der Systeme innerhalb eines Jahres beginnen werde. Gemäß einer Pressemitteilung des schwedischen Verteidigungsministeriums ist das Konzept so angelegt, dass weitere Länder schnell dem Initiativrahmen beitreten und zusätzliche Tridon-Systeme für die Ukraine bestellen können.

