Die Regierung möchte, dass schwedische Schülerinnen und Schüler mehr über Schwedens Gesamtverteidigung (Totalförsvar) und die Rolle der NATO erfahren. Schulministerin Lotta Edholm (L) betont in einer Pressemitteilung des Bildungsministeriums die Bedeutung von Kenntnissen über Fragen der Gesamtverteidigung und der NATO angesichts der veränderten Sicherheitslage und des Beitritts Schwedens zur Verteidigungsallianz.

Ab dem Herbstsemester 2025 wird das Fach Gesellschaftskunde für Gymnasialstufen Fragen zur Gesamtverteidigung und zur NATO umfassen. Die Schülerinnen und Schüler werden über Schwedens Gesamtverteidigung, das Völkerrecht und die Bedeutung der Außen- und Sicherheitspolitik für zwischenstaatliche Beziehungen, einschließlich der Rolle der NATO, unterrichtet. Gleichzeitig wird die Möglichkeit geprüft, ähnliche Inhalte in den Lehrplan der Grundschule aufzunehmen, so das Bildungsministerium.

Im laufenden Auftrag der Lehrplankommission (Läroplansutredningen) ist zu prüfen, ob der Unterricht über die Gesamtverteidigung und die NATO in den Grundschullehrplan aufgenommen werden sollte. Derzeit gibt es keine spezifischen Anforderungen hierzu im Grundschullehrplan. Der Auftrag soll spätestens am 28. Februar 2025 abgeschlossen werden.

– Mehrere Vorschriften und Regelungen, die die Rolle der Schule im Falle einer Krise, Kriegsgefahr oder eines Krieges betreffen, sind nicht vollständig an die heutige Organisation des Schulwesens angepasst. Unter anderem sind freie Schulen und Vorschulen nicht von diesen Bestimmungen erfasst, sagt Lotta Edholm in der Pressemitteilung.

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