Schweden, Norwegen und Dänemark haben beschlossen, ihre Zusammenarbeit zwischen den Heimwehren der Länder zu vertiefen, um die Kapazitäten und die Interoperabilität innerhalb der NATO zu erhöhen und eine gesteigerte operative Wirkung zu erzielen. Dies teilten die Schwedischen Streitkräfte (Försvarsmakten) in einem Artikel auf ihrer Website mit.

Die Zusammenarbeit, die unter dem Namen SKANDIA läuft, hat ihre Wurzeln in der Nachkriegszeit und wird kontinuierlich weiterentwickelt.

Laut den Schwedischen Streitkräften trafen sich die Chefs der Heimwehren der drei Länder am 2. Juli, um ein neues Abkommen zu unterzeichnen, das darauf abzielt, die Möglichkeiten zur Durchführung von Operationen in den Grenzgebieten zu verbessern. Das neue Abkommen sieht eine verstärkte Zusammenarbeit in den Bereichen Ausbildung, Übungen und Entwicklung vor, was zu einer gemeinsam gestärkten operativen Fähigkeit führen soll.

– Gemeinsam mit unseren Verbündeten bauen wir kollektive Verteidigungsfähigkeit auf. Gerade die Zusammenarbeit in unserer unmittelbaren Nachbarschaft ist von zentraler Bedeutung. Im NATO-Kontext wird die Fähigkeit zur Bereitstellung von Aufnahmeunterstützung (Host Nation Support) zu einer bedeutenden Aufgabe für die Heimwehren. Um diese den alliierten Verbänden gewähren zu können, müssen wir uns über gegenseitige Grenzen hinwegbewegen. Dafür benötigen wir eine gute Kooperationsfähigkeit, sagt Rikshemvärnschef (Nationaler Heimwehrchef) Laura Swaan Wrede in dem Artikel.

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