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Saab und Universität Örebro gehen neue strategische Partnerschaft ein

Saab und die Universität Örebro haben eine strategische Partnerschaft eingegangen, um Forschung und Ausbildung zu fördern. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und neue Lösungen zu entwickeln.

Saab und Universität Örebro gehen neue strategische Partnerschaft ein
Saab unterzeichnete am 30. Mai ein Kooperationsabkommen für eine strategische Partnerschaft mit der Universität Örebro (Mittelschweden). Die Partnerschaft soll laut einer Pressemitteilung der Universität Örebro zur Gewinnung neuer Erkenntnisse beitragen, Kompetenz und Qualität sicherstellen sowie Lösungen finden, die sowohl Saab als auch der Universität zugutekommen.

Zu Beginn der Woche trafen sich unter anderem Görgen Johansson, Leiter von Saab Dynamics, und Johan Schnürer, Rektor der Universität Örebro, um ein Kooperationsabkommen zu unterzeichnen. Dies ist das vierte Abkommen, das die Universität mit einem externen Akteur schließt, wobei eines der früheren Abkommen mit dem Maschinenbauunternehmen Epiroc geschlossen wurde. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität sowohl von Saab als auch der Universität zu steigern.

- Saab ist einer der technologisch fortschrittlichsten Konzerne Schwedens. Daher freue ich mich auf die Zusammenarbeit, von der ich überzeugt bin, dass sie sowohl unsere Forschung als auch unsere Lehre weiterentwickeln wird. Dass Saab uns als Partner gewählt hat, ist ein Maßstab für die Qualität unserer Forschung und Ausbildung, sagt Johan Schnürer in der Pressemitteilung der Universität.

Das Kooperationsabkommen umfasst sowohl Forschung und Innovation als auch Bildung. Im Bereich Bildung beinhaltet die Zusammenarbeit unter anderem Studentenrekrutierung, die Entwicklung neuer Lernformen sowie den Dialog über neue Studiengänge.

- Dieses Abkommen ist wichtig, damit wir unsere Wettbewerbsfähigkeit erhalten und weiterhin die Nummer eins in unserem Bereich bleiben können, sagt Görgen Johansson, Leiter von Saab Dynamics.

Was Forschung und Innovation betrifft, soll die Zusammenarbeit sowohl technische als auch sozialwissenschaftliche Forschung und Innovation umfassen. Die Kooperation soll zudem strategische Prioritäten der Universität einschließen. Das Unternehmen und die Universität sind einander nicht fremd, sondern haben in den vergangenen zehn Jahren in verschiedenen Projekten zusammengearbeitet. Dabei ging es beispielsweise um Unterwasserroboter und Roboter, die miteinander kommunizieren können. Das Abkommen selbst wird den Rahmen für alle künftigen Kooperationen bilden.

Die Parteien werden nun damit beginnen, konkretere Pläne, Projekte und Aktivitäten zu entwickeln.

- Die an der Universität vorhandene Kompetenz in den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI), Robotik und 3D-Druck wird ein wichtiger Bestandteil der Zusammenarbeit sein. Wir müssen uns jedoch in einer Reihe von Bereichen weiterentwickeln, und vieles Neue entsteht an Universitäten und wird auch in die Industrie einfließen. Hoffentlich können wir auf diesem Weg auch einige Studierende rekrutieren. Ich freue mich außerordentlich darauf, sagt Görgen Johansson.

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