Die Regierung und die Schwedendemokraten präsentierten auf einer Pressekonferenz den Haushaltsplan für 2025 mit Investitionen zur Stärkung der militärischen Verteidigung. An der Pressekonferenz nahmen Verteidigungsminister Pål Jonson (M), Oscar Sjöstedt (SD), Mikael Oscarsson (KD) und Anna Starbrink (L) teil.

Die Regierung beurteilt, dass sich die Sicherheitslage weiter verschlechtert, und schlägt vor, die Mittel für die militärische Verteidigung im Jahr 2025 um rund 13 Milliarden Schwedische Kronen zu erhöhen. Die Investitionen umfassen unter anderem Folgendes:

Erhöhte Verteidigungsmittel
Dies bedeutet, dass die schwedischen Verteidigungsausgaben gemäß dem NATO-Berechnungsmodell 2,4 Prozent des BIP erreichen werden. Für den Zeitraum 2025–2030 wird ein Zuschuss von 170 Milliarden Schwedischen Kronen vorgeschlagen, wodurch der Militärhaushalt im Jahr 2028 2,6 Prozent des BIP erreichen soll.

Wachstum der Schwedischen Streitkräfte (Försvarsmakten)
Die Anzahl der Wehrpflichtigen in den Schwedischen Streitkräften soll schrittweise erhöht werden und wird für 2025 auf 8.000 geschätzt. Darüber hinaus soll die Anzahl der Teilzeit- und Dauerbeschäftigten Soldaten und Matrosen im selben Jahr rund 10.000 betragen.

Verteidigungsinnovation
Die Regierung stellt 200 Millionen Schwedische Kronen bereit, um Innovation im Bereich Verteidigungsmaterial zu stärken. Die Mittel sollen unter anderem an die Schwedische Verteidigungsforschungsagentur (FOI – Totalförsvarets forskningsinstitut) und andere Akteure verteilt werden, um technische Entwicklung und Innovation im Verteidigungssektor zu fördern.

Nachrichtendienstliche Tätigkeit
Der Schwedische Militärische Nachrichtendienst für Funksignale (FRA – Försvarets radioanstalt) erhält zusätzliche 100 Millionen Schwedische Kronen zur Stärkung seiner Fähigkeiten.