Die Staatsanwaltschaft ist der Ansicht, dass eine Weitergabe an eine fremde Macht der schwedischen Verteidigung erheblichen Schaden zufügen, die Fähigkeit zur Landesverteidigung im Kriegsfall beeinträchtigen könnte und dass die betreffenden Objekte einen hohen Schutzwert besitzen. Die Voruntersuchung wurde von der Säkerhetspolisen (SÄPO, schwedischer Inlandsgeheimdienst) unter der Leitung von Staatsanwälten der Riksenheten för säkerhetsmål (Nationale Abteilung für Sicherheitsstrafsachen) durchgeführt.
– Ich bin der Auffassung, dass die Straftat als schwerwiegend einzustufen ist, da die Informationen Umstände von großer Bedeutung für die Landesverteidigung betrafen. Der Mann steht im Verdacht, diese geheimen Informationen weitergeleitet, offenbart, beschafft und in Besitz genommen zu haben. Er soll die Datenbank, die die Grundlage für den Austausch geheimer Informationen bildete, betrieben und verwaltet haben, erklärte Oberstaatsanwalt Lars Hedvall von der Riksenheten för säkerhetsmål (Nationale Abteilung für Sicherheitsstrafsachen) in der Pressemitteilung.

