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Norwegen unterzeichnet Vertrag im Wert von 19 Milliarden mit Hanwha

Norwegen hat einen Vertrag im Wert von 19 Milliarden norwegischen Kronen mit dem südkoreanischen Unternehmen Hanwha unterzeichnet, um seine Verteidigungsfähigkeiten mit bodengestützten Systemen zur Bekämpfung von Zielen in großer Entfernung zu stärken, einschließlich 16 Raketenartilleriesystemen und Flugkörpern. Der Vertrag umfasst die Produktion in Polen und ein Industriekooperationsabkommen mit norwegischen Unternehmen.

Norwegen unterzeichnet Vertrag im Wert von 19 Milliarden mit Hanwha

Die norwegische Regierung hat beschlossen, einen Vertrag mit dem südkoreanischen Unternehmen Hanwha über die Lieferung eines neuen Systems für bodengestützte weitreichende Präzisionsfeuerunterstützung für die Streitkräfte abzuschließen. Der Vertrag hat einen Wert von 19 Milliarden norwegischen Kronen und umfasst die Lieferung von 16 Raketenartilleriesystemen, Raketen sowie logistischer Unterstützung.

In einer Pressemitteilung teilt die Regierung mit, dass Hanwha nach einer wettbewerblichen Ausschreibung durch die norwegische Beschaffungsbehörde Forsvarsmateriell (FMA) ausgewählt wurde. Laut Regierung war Hanwha der einzige Anbieter, der alle Anforderungen hinsichtlich Leistung, Lieferzeit und Kostenrahmen erfüllte.

– Bodengestützte weitreichende Präzisionsfeuerunterstützung ist eine neue Fähigkeit für die Streitkräfte. Die Priorität der Regierung ist es, Norwegens Verteidigungsfähigkeit schnell zu stärken, und diese Beschaffung wird unsere Fähigkeit zur glaubwürdigen Abschreckung potenzieller Gegner stärken. Es ist ein Gewinn für die Kampfkraft des Heeres und macht unser Land sicherer, sagt Verteidigungsminister Tore O. Sandvik.

Die Ausschreibung umfasst 16 Raketenartilleriesysteme und eine „größere Anzahl" von Raketen mit drei verschiedenen Reichweiten, wobei die längste bis zu 500 Kilometer erreicht.

Das System wird mit Produktionsunterstützung aus Polen geliefert, das kürzlich knapp 300 Einheiten desselben Systems bestellt hat. Gemäß dem Vertrag sollen die Raketen in Polen produziert werden, das ein Abkommen mit Hanwha über die Lokalproduktion der Raketen unterzeichnet hat.

Die Lieferung der Raketenartilleriesysteme und des Ausbildungsmaterials ist für 2028 und 2029 geplant, während die Raketen in den Jahren 2030 und 2031 geliefert werden. Dies soll es ermöglichen, dass das System innerhalb von vier Jahren einsatzbereit ist.

Hanwha hat laut der Pressemitteilung außerdem ein industrielles Kooperationsabkommen mit norwegischen Unternehmen im Wert von 120 Prozent des Vertragswertes angeboten. Forsvarsmateriell hat die Vollmacht erhalten, den Vertrag zu unterzeichnen, was für den 30. Januar geplant ist.