Das dänische Unternehmen Risk Intelligence hat einen Auftrag zur Bewertung des künftigen Bedarfs an militärischer Mobilität und Versorgungssicherheit in den nordischen Ländern erhalten. Das Projekt wird vor dem Hintergrund der NATO-Mitgliedschaft Schwedens und Finnlands sowie einer veränderten Sicherheitslage durchgeführt und läuft bis zum Sommer 2026.
Laut einer Pressemitteilung von Risk Intelligence A/S soll das Unternehmen die strategische Transportinfrastruktur und ihre Widerstandsfähigkeit aus einer Ost-West-Perspektive über den nördlichen Teil Nordeuropas untersuchen. Die Arbeit umfasst Mittelfinnland, die Kvarken-Region (Meerenge zwischen Finnland und Schweden) sowie angrenzende Gebiete in Schweden und Norwegen, um strategische Engpässe zu identifizieren. NDS hat kürzlich über die gemeinsame nordische Strategie zur Transportvorsorge berichtet, die in Rovaniemi (Nordfinnland) vorgestellt wurde.
– Wir freuen uns, dass wir im Wettbewerb mit mehreren starken Akteuren für dieses Projekt ausgewählt wurden. Der Auftrag baut auf unseren früheren Leistungen im Bereich militärische Mobilität auf und ist ein Beleg für die Kompetenz des Unternehmens in diesem Bereich, sagt Hans Tino Hansen, Geschäftsführer von Risk Intelligence.
Die Arbeit ist Teil des Interreg Aurora-Projekts FLINC. Die spezifische Studie wird gemeinsam vom Fellesrådet für Jämtland Härjedalen (Nordschweden) und Trøndelag (Mittelnorwegen) sowie von MidtSkandia kofinanziert, was das grenzüberschreitende Interesse an der Stärkung der Bereitschaft in der Region unterstreicht.

