Das Projekt der Schwedischen Beschaffungsbehörde für Verteidigungsmaterial (FMV) für neue Mörserschnellboote für die Schwedischen Streitkräfte (Försvarsmakten) hat nun den Preliminary Design Review (PDR) – die vorläufige Designprüfung – bestanden, teilt die Behörde in einer Pressemitteilung mit. Dieser Meilenstein bedeutet, dass das grundlegende Design abgeschlossen ist und die Arbeit nun zur Festlegung der Konstruktion übergeht. Der Baubeginn wird für Sommer 2025 erwartet, und die Lieferung der ersten Systeme ist für 2027 geplant.

Die Mörserschnellboote sind Teil des Projekts Amfibiebataljon 2030 (Amphibienbataillon 2030) und sollen die Feuerkraft, Flexibilität und Präzision der Amphibieverbände erhöhen. Sie werden mit stabilisierten Mörsersystemen ausgestattet, die Feuer während der Fahrt ermöglichen, sowie mit fortschrittlichen Funktionen wie Multiple Rounds Simultaneous Impact (MRSI) – dem gleichzeitigen Einschlag mehrerer Geschosse.

– Die Mörserschnellboote sind ein wichtiger Bestandteil der Modernisierung der Kapazität und Wirkung der Amphibieverbände gegen landbasierte Ziele, sagt Lennart Klingenstierna, Projektleiter bei der FMV, in der Pressemitteilung.

Die FMV schloss einen Vertrag mit Swede Ship Marine AB über die Lieferung von seegehenden Mörserschnellbooten im Mai 2023. Diese Fahrzeuge, die die Amphibiebataillone in Stockholm und Göteborg (Westküste Schwedens) verstärken sollen, basieren auf Swede Ships Erfahrung in der Modernisierung von Schiffen wie dem Patrouillenboot Typ 88 (Bevakningsbåt typ 88). Die Lieferung der neuen Mörserschnellboote ist für 2027–2028 geplant.