Generalmajor Mikael Frisell wurde heute zum neuen Generaldirektor der Behörde für Samhällsskydd och beredskap (MSB – Schwedische Behörde für Zivilschutz und Krisenvorsorge) ernannt. Er tritt damit die Nachfolge von Charlotte Petri Gornitzka an, die die Behörde seit 2021 geleitet hat. Mikael Frisell ist derzeit Leiter des Führungs- und Wirtschaftsstabs bei der Schwedischen Beschaffungsbehörde für Verteidigungsmaterial (FMV – Försvarets materielverk) und tritt seinen neuen Dienst am 1. November an.

Die Nachricht wurde auf einer Pressekonferenz mit Ministerpräsident Ulf Kristersson (M) und dem Minister für Zivilverteidigung Carl-Oskar Bohlin (M) gemeinsam mit Mikael Frisell bekannt gegeben.

Mikael Frisell begann seine militärische Laufbahn als Wehrpflichtiger beim Skaraborg-Regiment P 4. Anschließend war er unter anderem Kommandeur der nördlichen Militärregion, Stabschef der Nordic Battlegroup sowie militärischer Berater zweier Oberbefehlshaber der Schwedischen Streitkräfte (Försvarsmakten). Vor seiner Rolle als Leiter des Führungsstabs war Frisell bei der FMV Leiter des Bereichs Heersmaterial.

– Es ist mit großer Demut, dass ich die Rolle des Generaldirektors übernehme, die MSB zu leiten und die Entwicklung der Zivilverteidigung in der Zeit, die vor uns liegt, voranzutreiben, sagte Mikael Frisell auf der Pressekonferenz.

– Die MSB ist und wird ein Schlüsselakteur bei der Stärkung der Sicherheit und Widerstandsfähigkeit Schwedens sein, fuhr er fort.

Mikael Frisell tritt seinen neuen Dienst am 1. November an. Charlotte Petri Gornitzka verlässt ihre Rolle als Generaldirektorin der MSB am 31. Oktober und tritt am darauffolgenden Tag das Amt der Landrätin (Landshövding) des Kreises Gotland (strategische Ostseeinsel) an.

Auf der Pressekonferenz teilte der Ministerpräsident außerdem mit, dass die Behörde am 1. Januar in Myndigheten för civilt försvar (Behörde für Zivilverteidigung) umbenannt wird und dass bestimmte Änderungen an den Regierungsanweisungen an die Behörde vorgenommen werden.

– Die Umbenennung ist auch Teil einer kulturellen Veränderungsreise, sagte Carl-Oskar Bohlin.