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Deutschland bestellt bis zu 876 Patria 6x6
Deutschland hat zwei Verträge mit Patria für die Lieferung von bis zu 876 Panzertransportfahrzeugen unterzeichnet, was das größte Geschäft in der Geschichte von Patria darstellt. Die Lieferungen beginnen 2026 und umfassen einen Technologietransfer an deutsche Industriepartner, um eine langfristige Versorgung zu sichern.
Deutschland tritt in die vollständige Lieferungsphase des multinationalen CAVS-Programms (Common Armoured Vehicle System) ein und unterzeichnet zwei Serienverträge mit Patria im Wert von über zwei Milliarden Euro. Gleichzeitig erhöht Schweden seine Bestellung auf insgesamt 415 Fahrzeuge.
Patria hat zwei umfangreiche Serienverträge mit Deutschland über die Lieferung von bis zu 876 gepanzerten Geländefahrzeugen des Typs Patria 6x6 unterzeichnet, in Deutschland als „GTK ZLK" und in Schweden als Pansarterrängbil 300 bezeichnet. Die Verträge haben einen Wert von über zwei Milliarden Euro, mit einem festen Auftragswert von über einer Milliarde. Das Geschäft ist das größte in der Geschichte von Patria (finnischer Rüstungs- und Luftfahrtkonzern).
Die Lieferungen beginnen im Jahr 2026. Parallel dazu wird ein Technologietransfer an die deutschen Industriepartner FFG, JWT und KNDS eingeleitet. Eine vollständige lokale Produktionskapazität soll bis 2027 aufgebaut werden, um den langfristigen Versorgungsbedarf der Bundeswehr nachhaltig zu sichern. Der Auftrag umfasst vier Fahrzeugvarianten, darunter Modelle mit dem turmmontiertem Mörsersystem Patria NEMO sowie der ferngesteuerten Waffenstation Kongsberg RS4 (des norwegischen Rüstungskonzerns Kongsberg Gruppen).
– Deutschlands Vertrauen in Patria und das CAVS-Programm unterstreicht einen modernen Ansatz für multinationale Verteidigungskooperation, sagt Patrias Geschäftsführer Esa Rautalinko in einer Pressemitteilung des Unternehmens.
Der Vertrag wird von Patria sowohl industriell als auch operativ als Meilenstein beschrieben. Neben der Stärkung der mechanisierten Fähigkeiten der Bundeswehr trägt die deutsche Beteiligung zur Weiterentwicklung der Plattform mit Lösungen bei, von denen auch die übrigen CAVS-Länder profitieren können. Deutschland hat das Ziel, bis 2029 mit dem neuen System vollständige Gefechtsbereitschaft zu erreichen.